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Ueber den Ursprung der Feuerkugeln und des Nordlichts
Entstehung
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nicht einzig und allein von dem Verbrennen der inder Masse enthaltenen brennbaren Theilc (des Schwe-fels, Eisens u. s. w.) herrühren könne, da es nichtwahrscheinlich ist, dafs man bei hellem Sonnenscheinedas Licht des brennenden Schwefels in solchen Entfer-nungen wahrnehmen könne, in welchen man die Feuer-kugeln sieht, und man füglich nicht wol einsehen kann,wie die zum Brennen erforderliche Masse von Sauer-stoff in jenen hohen und höchsten Schichten des Luft-kreises vorhanden sein sollte. Sie glaubten daher, dafsdie Lichterscheinung hauptsächlich von der aufseror-dentlich gewaltsamen und schnellen Compression deratmosphärischen Luft herrühre, indem es feststeht, dafsschnell comprimirte Luft leuchtet, und dafs diese Com-pression ein Getöse in der Atmosphäre verursacht,wenn die Luft nicht eingeschlossen ist. Man zog hie-lier eine bei den alten Schriftstellern vorkommende Er-zählung, welche jedoch durch Versuche nicht bestätigtworden ist 1 ). Lucrelius nämlich, Ovid, Virgil,Seneca erzählen, dafs eine geschleuderte Bleikugel zuglühen anfinge und schmölze. Sollte die Compressionder Luft wirklich im Stande sein, die Meteorsteine, so-bald sie nach Chladnis Hypothese in den Bereichunserer Erdatmosphäre gelangen, zu entzünden, oderwenigstens eine sie begleitende Licht- und Wärme-erscheinung hervorzubringen, so läfst sich nicht wohlabsehen, wie jene grofsen Hagelmassen, deren eine inUngarn angeblich eilf Centner wog 2 ), ungescluuolzenzur Erdoberlläche herabkommen könnten. Das nachden Hauptexplosioncn gemeiniglich nachfolgende schwä-

1) Gilb. Annal. 13d. XVIII. S. 249. XIX. S. 244.

2) Ebendas. I3d. XLVI. 13. 75.

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