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Ueber den Ursprung der Feuerkugeln und des Nordlichts
Entstehung
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mente darbieten, auf geometrische Formen sich zurück-führen lassen. Wie dieser Kern entstehe, ist deutlicheinzusehen, wir haben hier denselben Verfolg der Er-scheinung, wie bei dem Entstehen des Hagels.

Wenn Theodor v. Grotthufs 1 ) aus dem sicht-bar heterogenen Gefüge der Meteorsteine, wodurch sieals Conglomerate erscheinen, und besonders daraus,dafs sie bei einer mäfsig starken Hitze (die Steine vonStannern nach Moser 2 ) schon bei 18° Wcdg.) einehomogene Schmelzung in ihrer Masse erleiden, derje-nigen gleich, welche die natürliche Kinde dieser Steinebemerken läfst, schliefst, dafs die erdigen Meteorsteinewährend ihres Durchgangs durch unsere Erdatmosphäresich weder in einem weichen, noch in einem geschmol-zenen oder flüssigen Zustande befunden, sondern inihr offenbar dieselbe concrete Form gehabt haben,in welcher wir sie gleich nach dem Niederschlage an-treffen, so ist diese Folgerung offenbar unrichtig, undwir finden hierin vielmehr einen neuen Grund für dieatmosphärische Erzeugung der Meteorsteine. Wennein Niederschlag in dieser Atmosphäre trocknen Dun-stes durch eine Temperaturerniedrigung oder irgend einanderes, uns selbst vielleicht noch unbekanntes Mittelhervorgebracht wird, so bildet sich zuerst ein Kern,der, wegen der Masse frei werdender Wanne, die hin-zukommenden Niederschläge so lange im flüssigen Zu-stande zu erhalten vermag, bis die Temperatur unterden Schmelzpunkt erniedrigt worden ist. Dann wirdaufser dem Niederschlage desjenigen Dunstes, welcherzu dem Körper gehört, dessen Siedepunkt über der

1) Gilb. Annal. Bd. LXVII. S. 343.

2) Ebendas. Bd. XXIX. S. 313.