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Ueber den Ursprung der Feuerkugeln und des Nordlichts
Entstehung
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so selten in der libyschen Wüste regnet. Von 32° n.Er. beginnt erst die Eisenregion und erstrecht sich nachden Polen, so weit Land vorhanden ist. Eie gröfsleMenge dieses Metalls findet sich zwischen 45 und 65 0n. Er. Südlich vom Accjuator giebt es, Südafrika aus-genommen, wo Eurcheil dies widerlegt hat, keine be-trächtlichen Eisenmassen unter irgend einer Gestalt).Daher En der südlichen Halbkugel äufsersl seltene Me-teorsteinfälle, mit Ausnahme einzelner gewisser Orte,z. B. Isle de France.

3) Das Entstehen der Meteorsteine aus einerWolke, die noch dazu gemeiniglich mit ihnen die Farbetlieilt, ist ganz analog dem Entstehen des Regens. Wiees aber nicht selten aus blauem Himmel regnet 1 2 ), sofallen auch Meteorsteine herab, ohne dafs zuvor odernachher eine Wolke sichtbar gewesen wäre.

4) Die Lichterscheinung und das donnerähnlicheGetöse haben sicher keinen anderen, als elektrischenUrsprung. Bei der Darstellung der Phänomene, wel-che die atmosphärische Eleklricilät darbietet, habe ichdargethan, dafs keine Formveränderung ohne Bindungoder Freiweruung von Eleklricilät vor sich gehe. Dieverschiedene Farbe der Feuerkugeln, die, während siesich durch neue Niederschläge vermehren, fortwährendvon elektrischem Lichte erglänzen, mag immerhin vonder verschiedenen Eleklricilät herrühren, welche beiihrem Entstehen frei wird. Dafs Meteorsteine, ohnevorhergesehene Feuerkugeln, herabfallen können, wird

1) v. Frorieps Notizen. Bd. XXVII. S. 277.

2) Bedarf es der Beispiele, so vergleiche man Al. v. Humboldtl'oijagc aux reg. cquin. Tom. V. p. 715. Kiiintz in Sch weig-gers Journ. LVI. p. 389. Journ. of Science. Tom. IV. p. 181.