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Ueber den Ursprung der Feuerkugeln und des Nordlichts
Entstehung
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anstöfsig sein sollte, von Eisendunst- u. s. w. sprechenzu hören, der bedenke, dafs die Chemie uns ganzeReihen von Verbindungen darbielet, in denen festeKörper, deren expansiblen Aggregatzustand wir nichtkennen, offenbar in Gasform erschienen, z. B. Kiesel,Kohle, Gold u. a. m.; der bedenke, dafs das einzigeMetall, welches bei den gewöhnlichen Temperaturgra-den flüssig ist, das Quecksilber, nachweislich expansibleDünste erzeugt, deren schädliche Wirkungen nur zuoft erprobt w'orden sind. Und so können wir dennam Ende als allgemeines Naturgesetz den Satz aufstel-len, dafs jeder Körper aller drei Aggregalzustände fähigist, vorausgesetzt, dafs wir die gehörigen Temperatur-grade hervorbringen könnten, und dafs, bei festen so-wohl, als flüssigen Substanzen, der expansible Dunst einsteter Begleiter ist, und zwar so, dafs der Grad seinerDichtigkeit von der Entfernung der jedesmaligen be-stehenden Temperatur von dem Siedepunkte abhängigist. Existirt also in unserem Luftkreise diese fünfteAtmosphäre, so werden Temperaturerniedrigungen aller-dings im Stande sein, Niederschläge, denen des Was-sers analog, hervorzubringen 1 ). Aber, wenn die Tem-

1) Ich will hier einem Einwurfe begegnen, welcher mir gemachtwerden dürfte. Leop. v. Buch (Abhandl. der Berl. Akad.18 ),). phys. Kl. S. 98.) gab als Minimum der Temperatur,hei welcher ein Niederschlag der Wasserdiinste Statt findenkönnte 30° an, Scoreshynur 12°,3. Kämtz (Lehrb.der Meteorol. Th. I. S. 407.) hat noch hei 19°,1 Schneeherabfallen sehen, bemerkt aber, dafs er hei dieser Tempera-tur wol nur eine grofse Seltenheit sein möchte. Man solltealso glauben, dafs hei den gewöhnlichen Temperaturen unsererLuft und zumal hei den bei weitem niedrigeren, welche inden oberen Schichten unserer Atmosphäre Statt finden, einNiederschlag jener Dünste, welche eine so geringe Dichtigkeithaben, nicht eintreten könne. Hiergegen ist zu erinnern, dafs