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durch einen bedeutenden Temperaturgrad hervorbringen,verbrennen, durch Entwicklung einer grofsen Quantitätgasförmiger'Substanzen zerplatzen und so sliickenweisezur Erdoberfläche gelangen. In wie fern diese Hypo-these mit den Erscheinungen übereinstimmen könne,was sich für und wider sie anführen lasse, wollen wirim vierten Abschnitte erwägen, hier aber nur bemerken,dafs, wenn im Sinne derselben Zach die Feuerkugelnfür kleine Erdkometen 1 ) und Farey die Sternschnup-pen für Erdtrabanten hält beides im höchsten Gradeverfehlte Ausdrücke sind.
Laplace 3 ) vermulhete, dafs die Meteorsteine lu-uarischen Ursprungs, nämlich Produkte der Mondvul-kane seien; eine Ansicht, welche die französischen Phy-siker noch jetzt vertheidigen. Um die Möglichkeit ein-zusehen, dafs von den Mondvulkanen ausgeworfeneSteine auf unsere Erde gelangen können, denke mansich Mond und Erde ruhend; ihre Mittelpunkte durcheine gerade Linie verbunden und einen Mondvulkan,welcher in der Richtung derselben Steine ausschleu-derte. Es fragt sich, mit welcher Geschwindigkeit dieseausgeworfen werden müfsten, um den Punkt zu errei-chen, in welchem sie von Erde und Mond gleichmäisigangezogen würden. Bezeichnet man also den Erdradius_ mit
1) Gilb. Anna!. Bd LXXV. S. 257.
2) Nicholson Journal of natur. philos. XXXIV. p. 298.
3) S. v. Zach Monatliche Korrespondenz. Bd. VI. S. 277.Gilb. Annal. XIII. S. 363 folg. Dieselbe Ansicht hegte schonfrüher,, wie wir oben S. 42. Aura. 5. bemerkt haben, Gioeni,eben so wieTerzago und Scarabelli, die Beschreiber desMuseums des Grafen Settäla. s. Chladni in Gilb. Annal.LXXV. S. 232. Chladni selbst neigte sich später zu dieserAnsicht hin. Gilb. Annal. Bd. XIX. S. 269.