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Ueber den Ursprung der Feuerkugeln und des Nordlichts
Entstehung
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Er glaubt, dafs diese expansiblen Flüssigkeiten magne-tische Eigenschaften besitzen, und man also , nicht um-hin könne, sie für eisenartig zu halten; eine Vermu-thung, welche indessen eben so unglaublich ist, als dieExistenz der Meteorsteine es sein würde, wenn mankeine hätte fallen sehen, und also, so lange noch an-dere, wahrscheinlichere vorhanden sind, zurückgewiesenwerden mufs. Patrin 1 ) meint, dafs die entzündlichenMolfetten oft, und vielleicht immer, metallische Stoffeaufgelöst enthalten, dafs die so geschwängerten Gas-arten sich in die Atmosphäre erheben, mit Lichterschei-nung verbrennen und der Rückstand die Meteorsteineseien. Theod. v. Grotthufs 2 ) hat indessen gezeigt,dafs eine Verbrennung von Wasserstoffgas in den Hö-hen, wo die Meteore erzeugt würden, nicht mehr mög-lich sei, weil bei einem viermal geringeren Drucke,als dem unserer Atmosphäre, d. h. einer Quecksilber-säule von 1 ", kein Wasserstoffgas mehr entzündet wer-den kann.

Eine andere Ansicht über den Ursprung der Me-teorsteine hat Torbeern Bergmann 3 ) und, wahr-scheinlichunabhängig von ihm, Chladni aufgestellt 4 ).Ihr gemäfs sind es Massen, welche sich im Welträumeaufserhalb des Bereiches unserer Erdatmosphäre bewe-gen, endlich in dieselben hinein gerathen, dem Gesetzeder Schwere zufolge zur Erdoberfläche hinabstürzen,während ihres Falles aber die Luft comprimiren, da-

1) Gilb. Anna!. Bd. XXXIII. S. 193.

2) Ebendas. Bd. XXIII. S. 221.

3) Physikalische Beschreibung der Erdkugel. Aus dem Schwed.von Röhl. Bd. II. S. 80.

4) S. die oben S. 21. Anm. 1. angeführten Schriften und Gilb.Annal. Bd. XIII. S. 353 folg.