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Ueber den Ursprung der Feuerkugeln und des Nordlichts
Entstehung
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Unzulässigkeit <ler Annahme einer so bedeutenden Höhenachgewiesen. Eine Feuerkugel, deren gröfste Höheüber der Erdfläche nur 15 Fufs betrug, hat Klödenbeobachtet 1 ) (?).

In den herabfallenden Meteorsteinen mufs eineKraft inwohnen, die, wenn sie auch der Schwere nichtgeradehin entgegenwirkt, doch, je nachdem sie dieselbemehr oder weniger beherrscht, auch mehr oder wenigerihren Fall aufhält. Dies zeigen die Meteore in Maine1768 und in der Gascogne 1790, bei welchen, undzwar ohne Rücksicht auf ihre Gewichtsverschiedenheit,einige Steine sanft, andere schneller fielen, noch andereso schnell, dafs sie zischend zur Erde flogen. Einenanderen Beweis liefert das verschiedene Eindringen indie Erde; so drang ein sieben Pfund schwerer, bei Aptgefallener, doch nur 10" in die lockere Erde einesWeinbergs ein, während ein anderer von drei PfundGewicht bei Aigle in den festen Boden einer Wiese18" tief einsank. Man könnte hier die verschiedeneTiefe des Eindringens der Steine einer verschiedenenHöhe des Meteors zuschreiben, aber man hat sie beieinem und demselben Steinfalle, zu ganz verschiedenen,sich gar nicht nach ihrem Gewichte richtenden Tiefeneindringen sehen, und bei dem Steinfalle zu Toulouse1812 fiel einer, der den übrigen an Schwere nichtsnachgab, doch so leicht auf, dafs ausdrücklich bemerktwurde, er habe kaum einen Eindruck auf der Erdober-fläche hervorgebracht.

Die grofsen und kleinen Steine fallen nicht gleich-zeitig, oder untereinander vermischt herab, sondern amAnfänge der Bahn des Meteors präcipitiren sich erst

1) Poggendorffs Annal. Bd. II. S. 221.