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Ueber den Ursprung der Feuerkugeln und des Nordlichts
Entstehung
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scliufs ähnlichen Knalle herabgefallen sei und sie ge-tödtet habe, ohne eine andere Spur, als den Donnerzurückzulassen.

Buhland hat sich vorzugsweise damit beschäftigt,aus den über Feuermet'ore aufgezeichneten Dalis ei-niges Geselzmäfsige herauszuiinden. Was also zuvör-derst die Jahreszeit anbetrifft, in der sie zu erschei-nen und, wenn wir die Meteorsteine mit einbegreifen,in der sie herabzufallen pflegen, so kommen nach Ruh-land 1 ) unter 60 70 Stcinfällen, von welchen dieJahreszeit aufgezeichnet wurde, beinahe zwei Drittheileauf die Sommermonate Mai, Juni, Juli. Aufserdemfielen die meisten auf die beiden Aeqninoktialzeilen,März und Milte Septembers bis Mitte Octobers, wo-gegen die anderen, vorzüglich die Wintermonate, damitin gar keine Vergleichung kommen, und in letzterenzusammengenommen nicht so viel Steinfälle sich zu-trugen, als in einem Sommermonate. Wenn sich dieFeuerkugeln und Aerolilhen im Winter zeigen, soscheint dies namentlich bei elektrischen Explosionen,deren Ursache sehr reichliche Niederschläge des atmo-sphärischen Wassers sind, Statt zu finden 2 ). In Be-zug auf die Tageszeit ergiebt sich, dafs von Mittagzu Mitternacht 30 Fälle aufgezeichnet sind, von Mitter-nacht zu Mittag dagegen nur 7, und von den letzterenkam wiederum nur ein einziger zwischen 11 Uhr Abendsund 6 Uhr Morgens vor. Dies mag wol mit den Be-hauptungen über die Seltenheit der Mondregenbogenin eine Kategorie zu stellen sein. Sternschnuppen sindam häufigsten in der Nacht; aber auch am Tage kom-

1) Schweiggers Journal. Bd. VI. S. 15.

2) Gilb. Annal. Bd. LXX. S. 222.