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Ueber den Ursprung der Feuerkugeln und des Nordlichts
Entstehung
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einen grofsen Klumpen wie Silberschaum glänzenderGallerte zurückliefs *). Fernere Beispiele haben Sil-berschlag, Bergmann 1 2 ) u. a. in. beobachtet undvieles hi eh er gehörige Buhl and 3 ) gesammelt. ImJahre 1819 fiel ein Concrement dieser Art zu Amherstin Massacliusets herab, welches als glänzend weifsesMeteor vor dem Niederfallen in der Luft gesehen wor-den war und nachher chemisch untersucht wurde. Eswar eine organische Substanz, von der Konsistenz derStärke, wie man sie zum Hausgebrauche anwendet: mitSchwefelsäure in Berührung gebracht, erfolgte ein hefti-ges Aufbrausen und der ganze Körper wurde verflüch-tigt. Salzsäure und Salpetersäure dagegen, sowohl con-ccntrirt, als verdünnt, übten gar keine chemische Wir-kung aus 4 ). Was von diesen und ähnlichen Beob-achtungen (denn ich habe nur einige der am meistenbeglaubigten beigebracht) zu halten sei, mufs eine grö-fsere Reihe genauer Beobachtungen lehren. Dafs dieSternschnuppen sehr häufig gar kein Residuum zu-rücklassen, geht aus einer Erzählung hervor, welcheVolney mittheilt 5 ). Als er sich nehmlich in Syrienbefand, erzählten ihm die Maronilen des Mar-Elias,dafs drei Jahre zuvor, eine Sternschnuppe auf zwei,dem Kloster zugehörige, Maulesel mit einem Pislolen-

1) Barchewitz Nene vermehrte ostindische Reisebeschrei-hung. Erfurt 1791. S. 427.

2) Gilb. Annal. Bd. VI. S. 235.

3) Schweizers Journ. Bd. VI. S. 39. Vergl. noch Gilb.Annal. XXIII. S. 101. LXVI. S. 359. LXI1I. S. 35. LXXI.S. 354 folg.

4) Silliman American Journal of Science. II. p. 335. Edin-burgh philosophical Journal. V. p. 396.

5) Voyage en Egypte et en Syrie. Tom. I. p. 324.