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Ueber den Ursprung der Feuerkugeln und des Nordlichts
Entstehung
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kugeln sind. Auch giebt dieser Behauptung eine Er-scheinung viel Wahrscheinlichkeit, welche le Gentil *)auf Isle de France beobachtete. Den lsten December1760 nämlich erschien eine Feuerkugel von 20 Mi-nuten scheinbarem Durchmesser, welche sich im Augen-blicke der Lichtentwickelung in zwei Feuerpyramidenmit entgegengesetzten Grundflächen trennte, die eineganze Zeit hindurch in einer und derselben Höhe blie-ben, dann aber verschwanden, nachdem zuvor ein Stückvon ihnen bis auf 2° Tiefe weiter hinabgesunken war,wo endlich auch dieses verschwand. Bei diesem Phä-nomene war die Theilung der Feuerkugeln in kleinereMassen und das Herabfallen derselben also deutlichzu bemerken. Die zweite Frage zu beantworten, fehltes durchaus an Datis. Es ist wol die Vermuthung auf-zustellen, dafs die Feuerkugeln Concremente aus an-organischen Bestandteilen, die Sternschnuppen aus or-ganischen Stoffen seien, die wir nachher weiter verfol-gen wollen, dafs beide Gattungen von Atmosphärilienzur Erde herabkämen, und dafs letztere schleimiger,gallertartiger Natur seien und ihr Residuum häufig aufWiesen und an andern Orten gefunden würde, aberGewifslieit ist hierüber nicht erlangt worden. Nament-lich sind die an Flüssen so häufige Pflanze TrernellaNostoc oder die zu den Geschlechtern Gonycladonund Granularia gehörigen Species, ihres oft rätselhaf-ten Erscheinens halber nach trockenem Wetter häufigfür die herabgefallene Materie der Sternschnuppen an-gesehen worden; Benzenberg hat aber an dieBeobachtungen erinnert, welche nachgewiesen haben,

1) Voyage aux Indes. Yol. V. p. 50.

2) Gilb. Annal. VI. S. 232.