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Ob Meteorsteine zuvörderst nichts anderes, als aufdie Erde herabgefallene Feuerkugeln seien, ob fernerSternschnuppen nichts anderes seien, als Feuerkugeln,sind zwei Fragen, deren sichere Beantwortung bei denjetzigen Kenntnissen über diesen Gegenstand unmöglichist. Die erste Frage kann indessen eher bejaht, alsverneint werden, und zwar mit der gröfsten Wahr-scheinlichkeit: denn, sehr häufig, ja fast immer, hat manbei der Erscheinung der Feuerkugeln Meteorsteine her-abfallen sehen, nie und nirgends ist dies ohne vor-hergesehene Feuerkugeln der Fall gewesen und, wennman nach Verschwindung der Feuerkugeln keine Me-teorsteine gefunden'hat, so ist dies offenbar noch keinBeweis, dafs keine herabgefallen. Man vergleiche be-sonders, was Chladni 1 ) über die optische Täu-schung bemerkt, der zufolge die Stelle des Niederfal-lens oft für weit näher gehalten wird, als sie wirklichist. Hierzu kommt, dafs die Meteorsteine, wo sie imAugenblicke des Herabfallens beobachtet wurden, wiezu Aigle, Jonzac und an anderen Orten, wovon nach-her die Rede sein soll, noch glühend heifs befundenw r urden, so dafs es am wahrscheinlichsten ist, dafs Feuer-kugeln nichts anderes, als glühende Meteorsteine, dieMeteorsteine nichts anderes, als herabgefallene Feuer-
days and in ancient times ist mir leider nicht zu Gesicht ge-kommen. Ferner: Braudes und Benzenberg Versuch, dieEntfernung, Geschwindigkeit und Bahn der Sternschnuppenzu bestimmen. Hamburg 1800. 8. und Brandes Beobach-tungen über die Sternschnuppen. Leipzig 1825. Einzelne Ab-handlungen, wie z. B. die von Fischer über Meteorsteinein den Abhandlungen der Berlin. Akad. pliys. Kl. 182x, vonEgen in Gilb. Annal. Bd. 72. sind stets gehörigen Ortes an-geführt worden.
1) Gilb. Annal. Bd. LXXI. S. 382.