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gehen, wenn die Natur sie nicht durch diese erwähnte Vorrichtunggeschützt batte. (Es ist merkwürdig, daß die Lappländer undmehrere nördliche Völker eine ähnliche künstliche Vorrichtungersonnen haben, um ihre Augen vor der Blendung durch denSchnee zu sichern, indem sie ein gespaltenes Stückchen Fichtenholzvor das Auge binden.) Es kann auch jedes Auge abgesondert vondem andern bewegen und dadurch einen sehr großen Raum aufeinmal übersehen.
Die Zunge des Chamäleons ist rund, wohl 5 bis 6 Zolllang, und endigt sich in einen dicken Knoten; sie ist mit einemklebrigen Schleim überzogen, und das Thier schießt sie so schnellhervor, daß die Insekten, nach welchen cs trachtet, selten ent-wischen. Es hat an jedem Fuß fünf lange, krumme und scharfeKrallen zum Klettern; seinen langen und starken Schwanz ge-braucht es dabei wie einen Wickelschwanz ebenfalls zum Festhaltenan den Baumästen.
Es kann sehr lange, fast ein Jahr lang, ohne Nahrung leben,welcher Umstand zu dem Wahn Anlaß gegeben, als lebe es vonder Luft. Es legt 9 bis 12 Eyer. Im kalten Klima ist esschwer am Leben zu erhalten und stirbt bald.
Eine grosse Vögelsammlung/
in welcher folgende Arten befindlich sind.
1. Der große rothe Ara (?sittacnis lVIaeao), aus Brasilien.
Zwei schöne Exemplare.
2. Der blaue Ara (I^sittucus ^rararma), aus Brasilien.
3. Der grüne Ara (?sittacnrs militari«), aus Brasilien.
4. Der rothstirnige Ara (psittacrrs lUi^eri), aus Brasilien.
L. Der goldstirnige Ara-Sittig (ksittamis amicapillus), ausBrasilien.
6. Der bunte Ara-Sittig (?8it1amw versieolor), aus Guiana.' 7. Der einfache Alexander (lUsittacms torcjnatns), aus Bengalen.
8. Der Doppel-Alexander (ksittacnrs ^lexamlri), aus Ceylon.
9. Der Glanz-Sittig (?sitlac:ns Imematockus), aus Ost-Indien.10. Der Pennant'schc Lory (?sitlaLus kemrarrlii), aus Neuholland.