lange Schwanz ist schwarz und grau geringelt. Auf dem Rückenlaufen die schwarzen Flecken so dicht zusammen, daß sie beinaheeinen Längsstreifen bilden. An demselben Orte, wie bei der Zibeth-katze, hat auch die Genette einen Beutel, in welchem sich ebenfallseine Art von Zibcth sammelt, der aber bei weitem schwächer riecht,als der wahre Zibcth. Sowohl in der äußeren Bildung als in derLebensweise hat die Genette vieles mit dem Steinmarver gemein.Sie ist wild, läßt sich aber doch leicht zähmen. Ihr Vaterland istdie Berberei. Feuchte niedrige Gegenden sind ihr Aufenthalt. DemFederviehe stellt sie eben so eifrig nach, als der Marder, doch verachtetsie auch Mäuse und Ratten nicht. Man hält sie zu diesem Behufsin einigen Gegenden der Türkei als Hausthier. Die Felle werdenwegen ihres seinen und weichen Haares vorzüglich gesucht.
Der große Mandrill.
s^aziio iVI a i'in o n.)
Die größte und schönste Art der Paviane in einem vortrefflichenausgewachsenen männlichen Exemplare von ungewöhnlicher Kraft.Die rothe Nase zwischen den faltigen blauen Backen, die schöne Farbedes Haars und das starke Gebiß verdienen vorzügliche Beachtung.Früher nannte man es den Waldteufel.
Der weißohrige Seidenaffe
( II aziaIe I n e a Ir n s )
ist einer der kleinsten Affen, die man kennt. Sein Vaterland istSüdamerika. Die langen weißen Haarbüschel an den Ohren gebendiesem Affen ein sonderbares Anfchen. Im Gebrauche seiner Händeist er ungeschickt, er klettert aber leicht.
Der braune Pavian
( i? azrio 8 zi Ir irrx )
ist ein Bewohner des südlichen Afrika's. Sein Fell ist auf demRücken röthlichbraun, am Bauche schmutzig weißgelb. Die Händesind schwarz. Dieser Affe ist stark, lebhaft und behende. Jung ister sehr artig und unterhaltend, alt aber, böse und wild.