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Verzeichniß sämmtlicher Thiere, welche sich in der Menagerie von Hermann v. Aken befinden, nebst einer kurzen Beschreibung der merkwürdigeren und ihrer Lebensweise
Entstehung
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Es paart sich auch, so viel bekannt, mit keiner von beiden, soviele Versuche man auch deshalb gemacht hat. Die hier befindlichenExemplare sind Männchen und Weibchen. Ihr Vaterland ist inden südlichsten und östlichsten Gegenden von Afrika, von Actiopienbis an das Vorgebirge der guten Hoffnung, und von da bis nachCongo; sonst werden sie nirgends in der Welt gefunden. Manschilderte das Zebra bisher als ein höchst wildes, unbändiges undschwer zu zähmendes Thier, die, welche sich in meiner Menageriebefinden, sind aber sehr zahm geworden, und haben ihre ursprüng-liche Wildheit ganz abgelegt. Es ist oben gesagt worden, daß sichdas Zebra weder mit dem Pferde noch dem Esel paare, doch hatman in England den Fall sich ereignen sehen. Herr Daubentonbekam im Jahre 1777 am 2. Marz von Herrn Allamand ausLeiden einen Brief, worin dieser die höchst merkwürdige und höchstsonderbare Nachricht mittheilt, welche auch der Lord Pitt bestätigt,daß Lord Elive, als er aus Indien nach England zurückkam, undein weibliches Zebra, welches er am Kap geschenkt bekommen,mitgebracht hatte, gern mit einem Esel habe paaren lassen. DasZebra aber habe sich den Esel nicht wollen nahe kommen lassen,weshalb der Lord Elive auf den Einfall gekommen sei, den Eselmit gewöhnlichen Malerfarben als ein Zebra anmalen zu lassen,wodurch das Zebra betrogen ward, die Begattung von stattenging und ein Füllen darnach geworfen ward, welches sder Muttervöllig gleich war.

Der Kwagga, welcher auch in Afrika lebt, mit dem Zebraviele Aehnlichkeit im Körperbau hat, und in der Zeichnung desFelles nur in sofern mit demselben übereinkommt, daß die Strei-fen bloß den Kopf und Hals schmücken, und in der Gegend desBauch's verschwinden, wird für einen Bastard der wilden weißenafrikanischen Pferde mit dem Zebra gehalten. Auch weicht es inder Farbe von diesem gänzlich ab, indem der Grund des Fellesdunkelbraun, die Streifen aber ebenfalls schwarz sind.

Das weißschwänzige Gnu.

(^.uliloxe 1a uri na.)

Echon langst ist das Gnu des südlichen Afrika's als eine dermerkwürdigsten Arten der großen Gattung der Antilopen betrachtetworden, indem es den zierlichen Bau dieser Thiere mit einerGröße des Gehörns, mit einer Kraft des Halses und Nackens undmit einer Kopfform verbindet, wie sie nur Thieren vom Rindcr-geschlecht eigen zu sein pflegen, und indem es dazu noch durch