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Verzeichniß sämmtlicher Thiere, welche sich in der Menagerie von Hermann v. Aken befinden, nebst einer kurzen Beschreibung der merkwürdigeren und ihrer Lebensweise
Entstehung
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Günsen u. s. w. Im größten Nothfalle verzehren sie auch Bee-ren, Krabben und was sonst die See auswirft. Das Fell desweißen Fuchses ist in Europa ein allbekanntes Pelzwerk und wirdhäufig verführt. Sein Fleisch wird in Grönland gegessen und sollsehr wohlschmeckend sein.

Das große Känguruh oder BeuLelthier

(II a 1 NI a t u r n 8 Ai ^ a nts n s.)

Männchen und Weibchen,

ist das größte Thier in Neuholland, und wurde im Jahre 1770vom Capitain Cook entdeckt. Der Bau dieses Thiercs ist ganzeigenlhümlich. Die Hinterfüße sind fast so lang als der Leib, unddienen dem Tbiere zum Springen, die Borderfüße hingegen sindso kurz, daß sie kaum bis zur Rate reichen, und werden daher nichtzum Gehen gebraucht. Der Schwanz ist sehr lang und dient demThiere zur Stütze. Der Kopf gleicht dem eines Hasen. UntermBauche tragt das Weibchen einen Beutel, in welchem das Jungevon dem ersten Augenblicke der Geburt an seinen Wohnort ausieblägt,und sich gegen ein Jahr lang von der Mutter hcrumtragen laßt,bis es endlich selbst anfangt, Gras zu fressen.

Das Känguruh lebt in Gesellschaft von 30 bis 40 Stück bei-sammen, und ist ein scheues, furchtsames, aber ganz unschädlichesThier. Es ist sehr schnell und macht Sprünge von 8 bis 10 Fuß.Sein Fleisch wird gegessen und soll dem Hirschfleische ähnlich sein.

Das A g u L i

HO a s ^ ii r o o 1 n

gleicht in seinem Baue und der Lebensart dem Meerschweinchen.Es bewohnet Brasilien und Guiana, läßt sich leicht zahmen, undwird auch häufig gegessen.

Das Lama, oder die Giraffe derneuen Welt.

Äas Lama, oder die Kameelziege, welches auch Glama oderLacma genannt wird, hat die meiste Aehnlichkcit mit dem Kamcele,