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Verzeichniß sämmtlicher Thiere, welche sich in der Menagerie von Hermann v. Aken befinden, nebst einer kurzen Beschreibung der merkwürdigeren und ihrer Lebensweise
Entstehung
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Zwei Makako-Katzen.

(I, e NI n i' A I n e a o o. )

Der Bari.

Männchen und Weibchen.

Dies äußerst artige Thier gehört zu dem Geschlechts der Maki's,welches unmittelbar auf die Affen folgt. Die Maki's unterscheidensich von den Affen durch Daumen an ihren Hinterfüßen, so daßsie vier vollkommene Hände haben, auch ist ihr Kopf länger, mehrfuchsartig; sie sitzen fast beständig mit sehr krummgebogenemRücken; ihr Leib und ihr Gliederbau ist auch viel schlanker undfeiner, gleichen aber in ihren Sitten und ihrer Lebensweise sehr denAffen.

Dies gegenwärtige Thier, Iwinnr Alaaaeo, lebt auf derInsel Madagaskar, auch auf Johanna und den benachbarten Inseln,in großen Haufen beisammen auf den Bäumen; es ist weiß undschwarz von Farbe, und hat eine artige kragenförmige büscheligteweiße Haarvcrzierung um den Hals und die Ohren; der Schwanzist ganz schwarz, die Iris der Augen pommeranzengclb. In ihremnatürlichen Zustande sind diese Thiere sehr wild, lassen sich aberjung gefangen leicht zähmen; Früchte, Butterbrod und Kuchenlieben sie sehr.

Wegen einer besonder» Erweiterung der Luftrohre kann diesesThier einen ungemein starken Laut Hervorbringen, welcher einigeentfernte Aehnlichkcit mit dem Brüllen des Löwen hat.

Der weiße Fuchs.

Äer weiße oder Polar-Fuchs ist etwas kleiner als der gemeineFuchs, und ist in der Bildung demselben vollkommen gleich,nur sind seine Ohren runder und das Haar feiner. Die Farbedesselben ist im Winter weiß, im Sommer bläulichbraun. Er istin allen Ländern, welche innerhalb des Polarzirkcls liegen, ein-heimisch; daher trifft man ihn eben so in Spitzbergen undIsland, wie in Grönland und Nova-Zembla. Sie halten sich infreien Gegenden, in Felsenklüftcn und Erdhöhlen auf, und lebengewöhnlich in Gesellschaft beisammen. Nack 9 Wochen gebiert dasWeibchen 6 bis 8 Junge, welche nach 6 Wochen selbst auf Raubausgchen. Ihre vorzüglichste Nahrung besteht in Ratten, Mäusen,