Gutes und Löbliches herbeizusührcn- Aber er hat eineBeziehung angeregt, welche eine Lebensfrage für dasVaterland werden kann. Die gegenwärtige innereKraft des Preußischen Staates und seine Festig-keit beruht auf der Treue und Anhänglichkeit seinerBürger, auf ihrer innigen Ueberzeugung, daß die Re-gierung gut und gerecht sei. Enge hiemit verbundenist die Anhänglichkeit an das Regenten-Haus und dieLiebe zum Könige, auf welcher Hr Hansemann selbstdie preußische Monarchie basirt glaubt. Diese Elemen-te schwächen, heißt die Wohlfahrt des Preußischen Staa-tes im innersten Mark verletzen- Nun wird man sichaber leicht aus der vorliegenden Abhandlung die Ueber-zeugung verschaffen, daß die vom Hr. Hansemann an-geforderte Maßregel mit der Erhaltung des Bestehendenund mit der Wohlfahrt einer großen und wichtigenKlasse der Unterthanen durchaus unverträglich ist. Gleich-wohl ist nichts leichter, als Proselytcn für eine Ideezu gewinnen, welche den Privatintereffen schmeichelt undderen Beachtung und beharrliche Verfolgung in der Ferneunzweideutigen Vortheil erblicken läßt. Während aberdie Ausführung dieser Idee einem Theil der Staats-bürger Vortheile verspricht, droht sie dem andern TheileSchmach und Verderben. Was ist nun natürlicher, alsdaß beide Theile dasselbe Ziel in entgegengesetzter Rich-tung verfolgen, was kann anders die Folge davon seinals der Zwiespalt der Provinzial Interessen?Die Spannung und Erbitterung der Parteien steigertsich immermehr, jeder Theil glaubt zuviel zu zahlen,die Einheit des Vaterlandes wird zur Chimäre, derfeindselige Nachbar, dem schon lange nach Gebiets-Er-weiterung gelüstet, spart keine Opfer, um den glimmen-den Funken der Zwietracht zu nähren, der politische
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