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Würdigung der Schrift Preussen und Frankreich
Entstehung
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guter zerschlugen sind, und dieß im südlichen Frank-reich in sehr ausgezeichnetem Maße stattfindet. Am Rheine steigt der Preis des Grund-vermögens fast mit jedem Jahre durch die Concur-rcnz der Käufer. Große Güter sind in der Re-gel der Morgenzahl nach verhältnißmäßig um einso Bedeutendes wohlfeiler, daß cs in Rheinpreußcnein gewöhnliches und einträgliches Geschäft ist, er-stere zu zerschlagen und sie dann zu verkaufen.

Aus diesen Gründen folgt nun, daß nicht nur dernominelle Betrag einer Steuer in Frankreich eine an-dere Last wie in Deutschland sei, sondern daß dicselbeQuote von dem Einkommen des HauptNa-tion a UB e r m ö ge ns in Frankreich eine andere Be-deutung, als in Preußen haben müsse. Angenommen,der Preis der Güter und der Nominalertrag sei beidemselben Real-Werthe, und demselben Real - Ertrageum ein Drittel höher in dem Landes, als in dem LandeU, alle übrigen Verhällniße seien gleich.

Wenn nun die Steuern des Staates U desEinkommens des Hauptnationalvermögens ausmachen,so machen sie im Staate nur aus, und doch sindbeide Staaten gleich besteuert! Der Staat U hat nurgroße ungctheilte Güter, der Staat hat nur eine äu-ßerst unbedeutende Zahl großer Güter, dafür aber eineMenge kleiner Güter, entstanden durch das Princip dergrenzenlosen Theilbarkeit. Es unterliegt keinem Zwei-fel, daß bei gleicher Industrie, die Bewohner des Staa-tes L ihre Steuer ungleich leichter entrichten, als dieBewohner des Staates QUnd doch würde nach Hrn.Hansemanns Maßstab die Steuerlast im letztem Staategeringer sein! Aber daß H. H-s.Maßstab, unbedingt angc«wandtebcn, sowenig richtig sei, wie jener derStcuerverthel-