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Es ist fast nicht zu begreifen, wie man cs wa-gen kann, auf rein individuelle Ansicht, auf ein reinwillkührlichcs Gutdünken, den Reinertrag mehrerer tau-send Quadrat-Meilen anzugeben und auf dieses trauri-ge Luftgebilde Tabellen und bestimmte Zahlen zu stü-tzen; es ist im Mindesten gesagt, ein Wagestück, wofürniemand einsteht, und das wohl nicht die Aufmerksam-keit wissenschaftlicher Forscher verdient. Hr. Hanse-mann hat hiebei nicht einmal das benutzt, was ihm ge-boten war, eben so wenig dasjenige, was er sich durchErkundigungen hatte verschaffen können. Wir meinendie Durchschnitte der Gctreidcpreise in den westlichenund östlichen Provinzen, die Zahl der auf den Magde-burger Morgen in jeder Provinz durchschnittlich geern-teten Scheffel und die Höhe des Arbeitslohns.
Durch Nachdenken und die Benutzung bekannterErfahrungen findet man:
1) daß eine unfruchtbare Provinz b ei ungleichemArbeitslohn und gleichen Getreideprei-sen eine höhere Bodenrente liefern könne, als ei-ne fruchtbare. Es kommt nur auf die Größe desUnterschieds in der Höhe des Arbeitslohnes undin der Fruchtbarkeit an;
2) daß zwei Provinzen von gleicher Fruchtbar-beit bei ungleichem Arbeitslöhne undgleichen Getreidcpreisen eine ganz ungleicheBodenrente liefern können;
3) das zwei Provinzen von ungleicher Frucht-barkeit, ungleichem Arbeitslöhne, un-gleichen Getreidcpreisen eine, ganz verschie-dene Bodenrente liefern können, und daß sie ohnenähere Ermittelung der gedachten Elemente (Ar-beitslohn , natürliche Fruchtbarkeit, Gctreidcpreise)