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2 (1835) Beschreibende Astronomie oder Topographie des Himmels : mit der Darstellung von Sternbildern auf drei Stahlstichen, einer Sternkarte, einer Mondkarte und 23 astronomischen Figuren auf 3 Tafeln
Entstehung
Seite
341
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Doppelsterne.

da sie doch beide nur Abstufungen der in das Rothe spielendenblauen Farbe sind. Newton, der zuerst sieben Hauptfarben an-nahm, scheint diese Zahl einer kleinen Schwärmerei zu Liebe vor-gezogen zu haben, indem er sie mit den sieben Tönen der Octave,mit den sieben Planeten, und mit andern mystischen Eigenschaftendieser für heilig gehaltenen Zahl in Verbindung bringen wollte.

Von diesen sechs Farben, roth, orange, gelb, grün, blau undviolet, nennt man nun die drei: roth, gelb und blau, primäreund die drei anderen: orange, grün und violet secundäre Farben.Jene heißen primär, weil man aus ihnen durch Mischung alleandern Farben erzeugen kann.

Theilt man nun die Peripherie eines Kreises in sechs gleicheTheile, und nennt den ersten Theil roth, den zweiten angränzendenorange, den dritten gelb, dann grün, blau und violet, so liegt inder so bezeichneten Figur jeder primären Farbe diejenige secundäregegenüber, die aus der Mischung der beiden anderen primärenFarben entsteht. So liegt z. B. der primären rothen Farbe diesecundäre grüne gegenüber, und die grüne Farbe entsteht, wieallgemein bekannt, aus der Mischung der beiden primären Farbengelb und blau. Man nennt aber diese den drei primären Farbengegenüberstehenden secundären Farben die complementären vonjenen primären Farben. So ist also

grün die complem. Farbe von roth,violet gelb, undorange blau.

Man will bemerkt haben, daß je zwei complementäre Farbeneinen gefälligem Eindruck auf das Auge machen, als z. B. grünund gelb, etwa wie zwei um eine Terze oder Octave entfernteTöne den Ohren angenehme.- sind, als andere. Auch sollen diecomplementären Farben entgegengesetzte chemische Eigenschafte»besitzen, indem die einen eine vxydirende und die andern einedesoxydirende Kraft auf die Körper äußern.

Wie eS aber auch init diesen und andern Eigenschafte» dercomplementären Farben beschaffen seyn mag, so wollen wir hiernur einer andern Eigenthümlichkeit derselben erwähnen, die bereits