Anzahl Entfernung und Größe der Fixsterne.
einer in ihrem Mittelpunkte ausgeschnittenen Scheibe, deren kreis-förmige Oeffnung er so lange verminderte, bis der scheinbar größtealler Fixsterne, Sirius, durch den so bedeckten Spiegel nur mehriu dem Glänze eines Sterns der sechsten Größe erschien. Erfand für diesen Fall de» Durchmesser der Oeffnung seiner Scheibegleich, einem Zolle und zog daraus den Scbluß, daß, wenn dieLichtstärke eines Sterns der sechsten Größe gleich der Einheit ist,die des Sirius gleich 18 mal IL oder gleich 224 seyu soll. Daaber dieser ungemein helle Stern wenigstens dreimal h.ller leuchtet,als die übrigen Sterne der ersten Größe im Mittel genommen,so wird das Verhältniß der Lichtstärke eines Sternes der erstenGröße zu dem der sechsten nahe wie t00 zu 1 sepn. Nimmt mandann noch an, daß für die übrigen Klassen die Lichtstärke sich wieverkehrt das Quadrat der Zahlen dieser Klassen verhalle, jo hat die
I Klasse die Lichtstärke igt)
10N
II — —
III — —
IV — —
4100
ION16
oder 25
oder 12
oder
Endlich nahm er, etwas willkührlich, für die
V Klasse die Lichtstärke 2 und für die
VI — — — 1 an.
Alle diese Annahme» sind, wie man sieht, bloße Convention,die nicht einmal allgemein angenommen ist und auch nicht gut an-genommen werden kann, weil es schwer, wenn nicht unmöglich ist,zu bestimmeu, wann die Lichtstärke eines Sterne? nur den fünften,zehnten, zwanzigsten Theil der Lichtstärke eines anderen beträgt.
tz. 189. (Veränderungen dieser Große der Fixsterne.) Manmuß diesen Mangel an Genauigkeit bei der Eintheilung der Fix-sterne sekr beklagen, weil uns dadurch die Mittel entgehen, dieVeränderungen zu bestimmen, welche, den älteren Beobachtungenzufolge, an diesen Himmelskörpern vorgegangen zu seyn scheine».So hatten z. B- die alten Griechen den Sirius rolh genannt, daer doch uns in einem entschieden blendend weißen Lichte erscheint.Castvr galt ihnen als der größere von den beiden Zwillingen, da