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2 (1835) Beschreibende Astronomie oder Topographie des Himmels : mit der Darstellung von Sternbildern auf drei Stahlstichen, einer Sternkarte, einer Mondkarte und 23 astronomischen Figuren auf 3 Tafeln
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Kometen.

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dere, unbegraben auf den Gassen liegen blieben, auf die man da-mals die Leichname durch die Fenster zu werfen pflegte. VanKometen in dieser Zeit findet man keine Spur. Zum drittenmalebrach diefe verheerende Krankheit i. I. 1267 aus, wv sie bis 1271wüthete. Sie nahm jetzt die Gestalt des sogenannten Johannis-tanzes an, unter welcher sie, obschon auch in milderer Form, biszu uns unter der Venennimg des Veitstanzes gelangte. Die vonder Krankheit Ergriffenen liefen, tanzten und rafften, bis sieichäumten und leblos zur Erde stürzten, wo dann der hochaufge-schwollene Unterleib der Leichen zerplatzte. Bei den häufigen To-desfällen seit 12-17, also durch heinahe 2(1 Jahre, erwartete manden Untergang, des ganzen Menschengeschlechts und vermachte alleseine Einkünfte an Kirche» und Kloster, so zwar, daß diefe Ver-mächtnisse durch eigene Gesetze untersagt werden mußten, um denrechtmäßigen Erden doch nicht alles zu entziehen. Auch in diesensieben Jahren erwähnen die Chroniken keines größeren Kometenbis 1272, also ei» Jabr nach der Beendigung der Krankheit, daherauch, nach dein großen Kometendeuter Prätorius, derselbe keineweitere Beziehung auf jene Pest, sondern hloß auf den TodKarls IV. haden sollte.

Doch es wird unnötbig ffvn, dieses traurige Verzeicbniß desmenschlichen Elendes noch weiter fortzusetzen. Wenn man auf-richtig mit sich selbst und obne Vorurtheil zu Werke geht, so wirdman in allen Jahrhunderten eben so viel Belege für, als gegenjene Meinung finden, daß die Kometen Krankheiten oder andereUnglücksfälle entweder vorher verkündigen, oder selbst verursachensollen, d, b. man wird finden, daß jene Himmelskörper mit diesenEalamitäten des Menschengeschlechtes in keiner, oder doch in kei-ner für uns merkbaren Verbindung stehen. Unsere eigenen Er-fahrungen an der Cholera seit dem Jahre 1320 werden dieses Re-sultat bestätigen. Uebrigens ist es betrübend zu sehen, wie langedie Menschen mitten unter den Unglücksfällen, die sie betreffenund die sie nicht vermeiden können, sich »och mit selbstgesedaffenenliebeln plagen, durch grundlose Besorgnisse ängstigen und die ihnenverliehene Vernunft durch Vorurtheile und Aberglauben verdun-keln. Wie uütl'ch, ja wie nothwendig ist eS daher, das L >chi der