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2 (1835) Beschreibende Astronomie oder Topographie des Himmels : mit der Darstellung von Sternbildern auf drei Stahlstichen, einer Sternkarte, einer Mondkarte und 23 astronomischen Figuren auf 3 Tafeln
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224 Die Monde der drei äußersten Planeten.

mehr als hin, um uns von der Ausdehnung und den Verhältnissender Planeten - und Satellitenbahnen eine vollständige Kenntniß zugeben. Nach ihnen sind, diese Gegenstände noch anschaulicher dar-zustellen, die folgenden Zeicbnungen entworfen worden, in welchenman die Verhältnisse gleichsam mit einem Blicke übersehen kann.

In Fig. 15 sind die Bahnen der Planeten mit den fünfmerkwürdigsten Kometenbahnen in ihren gehörigen Verhältnissenzu einander dargestellt. Der äußere, daS Ganze umfassende Kreis,in dessen Mittelpunkte die Sonne ist, kann als die Ecliptik, diebier mit der Ebene des Papiers zusammenfällt, betrachtet werden.Die Peripherie dieses Kreises kann man sich in 360 gleiche Theileoder Grade getbeilt vorstellen, so daß bei V die Zahl 0°, bei L?die Zahl 90, bei die Zahl 180° und endlich bei H die Zahl270° zu sieben kömmt, wo dann diese Grade die helioccntrischenoder von der Sonne gesehenen Längen andeuten. So erscheinthier z. B. Jupiter in seiner Balm, in der heliocentrischen Längevon 134° und Saturn in der Länge von 223° verzeichnet. Dieaufsteigenden Knoten der Bahnen sind durch K, und ihnen gegen-über die niedersteigenden durch V angezeigt. Derjenige Theil derBahn, der über der Ecliptik oder auf der Nordseite derselbenliegt, ist ganz ausgezogen, die andere, unter der Ecliptik liegendeHälfte der Bahn aber ist durch eine punklirte Linie angezeigt wor-den. Die Pfeile deuten die Richtung der Bewegung an, die beiallen direct ist, oder von West nach Ost geht, blos den Halley'schenKometen ausgenommen, der retrograd ist, oder von Ost gen Westgeht. Die beiden geraden, punktirten, auf die großen Apen derKometenbahnen von Olbers und Halley senkrechten Linien sind diekleinen Apen dieser Bahnen. Die bloße Ansicht der Zeichnungzeigt schon die Ergänzung dieser Kometenbahnen über die Peripheriedes das Ganze umfassenden Kreises. Wenn man in diese Pla-netenbahnen auch noch die Orte der Perihelien und Aphclien der-selben eintragen will, so kann man dieß nach der Tafel I. S. 281.So ist z. B. für die Uranusbahn die Länge des PeriHeliums imi67ste» Grade mit ?, und ihr gegenüber die Länge des Apheliumsim 347sten Grade init bezeichnet worden. Zieht man danndurch beide Punkte ^4 und L eine gerade Linie, so drückt diese