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2 (1835) Beschreibende Astronomie oder Topographie des Himmels : mit der Darstellung von Sternbildern auf drei Stahlstichen, einer Sternkarte, einer Mondkarte und 23 astronomischen Figuren auf 3 Tafeln
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Uranus.

große Haufe wird es nicht lesen oder darüber lachen; die Philo-sophen, mit deren System die neue Entdeckung nicht übereinstimmt,werden nichts davon glauben; eine andere Gattung von Leutenwerden den armen Astronomen bis in den Tod verfolgen und nochein anderer, nicht eben klügerer Theil wird neutral bleiben undsich um die ganze Sache, d. h. um uns alle hier unten, nicht wei-ter kümmern.

Aber die Jupitersbewohner, mit den Entdeckungen auf ihremeigenen Planeten so sehr beschäftiget, daß ihre Colombos wahr-scheinlich nicht Zeit haben, an uns zu denken, werden, nach unszu schließen, noch nicht einmal den hundertsten Theil ihrer Län-der und Völker kennen, während die Bewohner Merkurs, undnoch mehr die der vier neuen Planeten, wahrscheinlich sich alle-sammt schon längst kennen und ganz wie die Einwohner unsererDörfer unter einander verwandt sind. Ueberhaupt aber mag esmit der Astronomie dieser guten Leute sehr schlecht stehen. Dennauch von der Venus und dem Merkur wissen sie nichts, da jenenur 8 und dieser nur 4 Grade sich von der Sonne entfernt undalso immer in ihren Strahlen schwimmt. Selbst von dem ihnennächsten großen Planeten, dem Saturn, werden sie weder denRing, noch die sieben Monde sehen, wenn anders nicht ein zweiterGalilei auch bei ihnen schon das Fernrohr erfunden hat. An deneigenen vier Monden werden sie sich vielleicht schadlos halten unddie beinahe täglich vorfallenden Finsternisse derselben wahrscheinlichohne jene Furcht beobachten, die uns so lange geplagt hat. Dochdürfen wir daraus nicht schließen, daß sie nicht an anderen, vielleichtgrößeren Uebeln leiden, und wenn sie uns gleichen, so werden siegewiß auch ein Vorurthsil, einen Aberglauben nur verlassen, umdafür zehn andern, eben so thörichten, anzuhängen. Die jahrelangenNächte, welche auf Jupiter und Saturn herrschen, könnten aller-dings der praktischen Astronomie sehr förderlich seyn, aber dieKälte dieser Jahreszeiten ist wahrscheinlich wieder so groß, daß diemeisten ihre warme Stube allen andern Unterhaltungen vorziehenwerden. Wenn die Natur auf den Saturn und Uranus nicht an-dere Mittel gefunden hat, Wärme zu errege», als bei uns, somüssen die Bewohner derselben für die Kälte ganz unempfindlich seyn