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Beziehung auf Temperatur, Beleuchtung, auf Vegetation u. f.darauf ankommen wird, ob man nahe bei dem Aequator oder nahehei dem Pole wohnt, so viel wird darauf ankommen, ob der Süd-oder Nordländer auf jenem Planeten eben Frühling oder Sommeru. f. w. hat, da dort die Jahreszeilen, wegen der großen Schiefeder Eeliptik, viel mehr von einander verschieden und viel schroffervon einander abgesondert seyn müssen, als bei uns.
§. 52t. (Bewohner des Uranus und der Planeten überhaupt.)Welcher Art die Bewohner eines Planelen seyn mögen, die ihreSonne Z60mal kleiner sehen, als wir, die selbst im Mittage noch,mit unfern Augen betrachtet, im Finstern tappen, sieb die grellstenAbwechslungen der Jahreszeiten und vor allen eine Kälte gefallenlassen müssen, die, auf unserer Erde, allem Leben ein plötzlichesEnde bereiten würd', dicß mögen unsere Leser selbst untersuchen,wo sie dann auch vielleicht die Mittel finden werden, mit welchensich die Leute im Uranus die Langeweile ihrer zwei und vierzigunserer Jahre dauernden Nächte vertreiben.
Es ist ohne Zweifel Unrecht, die Zufriedenheit und das Wohl-seyn der Bewohner anderer Welten nach unseren Bedürfnissen ab-Hh !zumessen und sie sofort schon für unglücklich zu achten, weil wiruns, an ihre Stelle versetzt, nicht glücklich finden würden. Jndeßsind wir gezwungen, wenn wir von ihnen reden wollen, sie mitunserem eigenen Maaßstabe zu messen, und obne über ihr Schicksalabsprechen zu wollen, nur dasjenige zu betrachten, was unö in denVerhältnissen treffen würde, denen sie ausgesetzt sind, und die sie,mit einer andern Organisation und mit ganz anderen Einrichtun-gen versehen, auch wohl mit ganz anderen Augen ansehen werden.Es hat aber auch nicht an Anderen gefehlt, und unter ihnen habensich selbst berülnnte Astronomen gefunden, die sich diesen Specula-tionen mit einer Art von Vorliebe hingegeben haben und sichnicht damit begnügten, zu sehen, welchen Einfluß eine andere Ein-richtung der Jahreszeiten, der Temperatur und Beleuchtung beifremden Weltkörpern auf die Bewohner derselben, wenn sie imAllgemeinen uns ähnlich wären, hervor bringen würde, sonderndie die Spiele ihrer Einbildungskrast oder ihre schwärmerischenTräume auch noch auf die übrigen körperlichen und geistigen Er?-