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2 (1835) Beschreibende Astronomie oder Topographie des Himmels : mit der Darstellung von Sternbildern auf drei Stahlstichen, einer Sternkarte, einer Mondkarte und 23 astronomischen Figuren auf 3 Tafeln
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Venus.

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Lanze ^ das der kriegerischen Pallas; das Zepter P das derköniglichen Juno, nnd endlich der Altar das Emblem derVesta, welcher die Alten ein immerwährendes Feuer unterhielten.

Z. 52. (Andere, ältere astronomische Benennungen der Stern-bilder.) Ohne Zweifel hatte» auch die übrigen in der Astronomieeingeführten Zeichen einen nähern Znfammenhang mit den Ver-hältnissen und den Zeiten, unter welchen sie erfunden worden sind.So scheint z. B. von den Zeichen des ThierkreifeS der Widder Vdie Hörner, der Stier A" den Vorderkopf dieses ThiereS, derWassermann die wellenfchlagende Bewegung des Wassers u. f.anzudeuten. Manche andere mögen mit der Zeit entstellt undgänzlich unkenntlich geworden seyn. Es scheint, daß diese Zeichenund Benennungen der Sternbilder des Thierkreises dem grauestenAlterthume angehören, und daß wir vielleicht kein älteres Mo-nument besitzen, als eben sie. Man hat darüber Untersuchungenund Vermuthungen aufgestellt, und ganze Bibliotheken geschrie-ben, ohne eben dadurch den Gegenstand aufzuklären. Dnpuis,Bailly u. a. wollten sie mit religiösen Institutionen der altenVölker und mit der Culturgeschichte derselben in Verbindungbringen, das Alter der Erde daraus ableiten, und was dergleichenBemühungen mehr sind, die alle ohne Erfolg bliebe», und wahr-scheinlich auch ferner bleiben werden, da diese Denkmäler der Vor-zeit selbst zu unbestimmt sind, um nur einigermaßen sichereSchlüsse darauf zu bauen. Einige derselben scheinen sich in derThat auf den Zustand des Himmels zu der Zeit, wo sie erfundenwurden, zu beziehen. So meint selbst Laplace, daß der Krebsund der Steinbock das Rückgehen der Sonne zur Zeit ihrerSolstitien (s. Bd. I.), so wie die Waage die Gleichheit der Tageund Nächte zur Zeit der Aequiuoctien augezeigt haben könnten. DurSteinbock aber, der jetzt den tiefsten Punkt der Ecliptik einnimmt,wurde wahrscheinlich auf den höchsten Punkt derselben gestellt,weil man dieses Thier nicht in den Schluchten, sondern immernur auf den höchsten Gipfeln der Felsen findet. Wenn aber dieseVermuthung des Laplace richtig ist, so muß dieß zu einer Zeitgeschehen seyn, die wenigstens 15,000 Jahre vor die unsere fällt,wie man durch die oben (I. H. 190. 19^) erklärte Präcession derLittrow'S Himinel u. s. Wunder. II. 2