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2 (1835) Beschreibende Astronomie oder Topographie des Himmels : mit der Darstellung von Sternbildern auf drei Stahlstichen, einer Sternkarte, einer Mondkarte und 23 astronomischen Figuren auf 3 Tafeln
Entstehung
Seite
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Die Sonne.

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ungelöschten Kalk gegossen, erhiyt sich bis zum Kochen. Vitriol-öhl oder Scheidewasser auf Eisenfeile gegossen^ und noch mehreine Mischung von Terpentinöl)! mit Scheidemasser, worauf Vi-triolöhl gegossen wird, gibt eine sehr hohe Temperatur, und selbsteine sehr heftige Flamme, die schon manchem unvorsichtigen Expe-rimentator gefährlich geworden ist.

Aber das stärkste bekannte Entbindungsmittel der Wärme istimmer das Sonnenlicht, besonders wenn es senkrecht aufdie Oberfläche der Körper wirkt, und die letzten demselben einelängere Zeit durch ausgesetzt bleiben. In den Tropenländern istes so heiß, weil die Sonne zur Zeit des Mittags immer nahein dem Zeuithe dieser Länder steht, so wie es selbst näher beiden Polen wenigstens einige Wochen durch oft noch heißer ist,weil dann die Tage für diese Gegenden so lang sind. Wenn dieStrahlen der Sonne in unfern Breungläsern oder in Hohlspiegelngesammelt werde», so erzeugen sie eine so große Hitze, daß diediesen Strahlen ausgesetzten Körper oft schon in wenig Augen-blicken verbrennen oder sich verglasen, obschon sie sonst, wie z. B.unser Diamant, dem größten gewöhnlichen Feuer unbeschadetausgesetzt werden können.

ES ist sehr möglich, daß die Strahlen der Sonne an sichselbst ganz kalt sind, daß sie aber die Eigenschaft haben, denWärmestoff aus den Körpern in hohem Grade zu entwickeln, waSvielleicht durch die große Geschwindigkeit bewirkt wird, mit wel-cher diese Strahlen an die Elemente der Körper stoßen, und da-durch entweder diese Elemente augenblicklich in «inen kleinerenRaum zusammendrücken, oder doch eine heftige Reibung an den-selben verursachen. So kann es sehn, daß der entfernteste unsererPlaneten, daß Uranus sich noch einer sehr hohe» Temperatur er-freut, wenn die Körper seiner Oberfläche die Eigenschaft haben,die ihnen inwohnende Wärme schon durch wenige Sonnen-strahlen frei zu machen. Auch ist es nicht unwahrscheinlich,daß wir die Wirkungen des Lichts auf die Körper besser kennenlernen werden, wenn wir unsere Aufmerksamkeit nicht immerbloß auf die Attraction, sondern auch auf die chemische»Verwandtschaften der Körper zu dem Lichte anhaltend richtenwerden.

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