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sich bei näherer Untersuchung zeigte, daß erstens die Schiff-fuhrt der letztem sich bereits der Einfuhr nach Wcstindienbeinahe ausschließend bemächtigt und die westindischen undbrittischeu Schiffe fast ganz verdrangt habe; zweitensdie Vereinigten Staaten in spaterer Zeit die Prodncte West-indiens, als Rum, Melasse u. s. w. gegen ihre eignen Erzeug-nisse nicht mehr ausführte», sondern nur gegen baare Zahlungoder Wechsel auf England verkehrten.
Es schien daher weder in politischer Beziehung fernerangemcssen, die westindischen Colonien in dem Bezug ihrerwichtigsten Artikel von einer einzigen fremden Macht abhangig zumachen, noch konnte eine solche Beschrankung derselben in staats-wirthschaftlicher Hinsicht ferner gerechtfertigt werden. DieProdncte Westindiens, welche nach dem Mutterland einge-führt werden, übersteigen die eignen ConsumtionsbedürfuisseGroßbritanniens um ein Vielfaches; ihre Verwerthung kanndaher nur, wie wirklich geschieht, auf dem allgemeinen Welt-markte bewerkstelligt werden. Da diese jedoch nur durchConcurrenz mir den allgemeinen Marktpreisen ausführbar ist,so leuchtete hieraus von selbst die Nothwendigkeit ein, denProducenten Westindiens die Mittel zu gewahren, sich ihreersten Productionsbedürfnisse ebenfalls um die allgemeinenMarktpreise zu verschaffen, daher denselben eine erweiterteConcurrenz mit andern Staaten, welche solche liefern können,zu eröffnen; zumal England allein dieseLiefernngen nicht regel-mäßig und nur zu höher» Preisen, als andere Lander, bestrei-ten konnte.
Achnliche Verhaltnisse wie bei den westindischen Zuckerco-lonicu fanden auch bei Neufundland statt. Der ganzeWerth dieser Besitzung beruht auf der dortigen Küstenfischerei,welche England mit Frankreich und den Vereinigten Staatenthcilt. Bei der unbedeutenden eignen Consnmtiou Englandsmüssen diese Fischereien ihren Absatz auf dem allgemeinenMarkte suchen, auf welchem überdieß beide genannte Staa-ten als Mitbewerber auftreten; sie konnten daher einer rich-tigen Handelspolitik gemäß nicht ferner gehindert werde«, sich