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und die meisten Glaswaaren zum Schmuck; auch müssen nachgesetzlicher Vorschrift alle Bouteillen unter dem Gehalt einerhalben Pintc (Phiolen) aus dieser Glasgattung bestehen.
2) Tafelglas oder gegossenes Tafelglas, ") vorzüglichzur Spicgelfabrication gebraucht, auch bisweilen zu Fensterschei-ben für große, besonders kostspielig eingerichtete Räume.
3) Krvnglas, das eigentliche Fensterglas, aus Quarz-sand und gereinigter Pottasche verfertigt. Eine geringere Gat-tung desselben ist das deutsche Schcibcnglas.
4) Broad-Glas, eine cigenthümlichc Abart von grobemFensterglas, welchem statt eines Thcilcs gereinigter Pottasche,ausgelaugte Scifcnsiederasche zugesetzt wird.
5) Endlich das grüne Boutcil lenglas (welchembloß Scifcnsiederasche ohne gereinigte Pottasche zugesetzt wird).Diese sämmtlichcn verschiedenen Glassortcn dürfen nur in ei-genen Hütten für jede allein nach den nähern gesetzlichen Vor-schriften verfertigt werden. Wie beschränkend und bcnachthei,ligend diese Bestimmung ist, werden Fabricantcn am besten zuwürdigen wissen. Nachdem schon im Anfange des achtzehntenJahrhunderts eine besondere Abgabe auf die Glasmanufacturgelegt, aber bald wieder aufgehoben worden war, weil, wiedas Statut sich ausdrückte, **) „die Krone wenig Vorihcil da-von hat, und dafür die Abgaben von Kohlen desto mehr vc»mindert werden," trat eine neue Elasaccise im Jahre 1746ein, wodurch alle Materialien für die Verfertigung des grünenBoutcillcnglascs mit 2 S. 4 D. für 100 Pfund und jene fürdie übrigen Glasarten mit 9 S. 4 D. Accise belegt wurde«.
setzt wird; jedoch nicht mehr, wie ursprünglich, gemahlenerFeuerstein (Flint), wovon es den Namen hat, fondern bloßgereinigter Quarzsand.
Auch unter der Benennung Sodaglas, weil Soda-Carbon»tals Flußmittel bei der Verfertigung dieses Glases gebrauchtwird. In der Reinheit des Gusses von Spiegelglas, in derVollendung des Schliffes und der Politur nimmt die englischeManufactur bei weitem die erste Stelle ein.
10 und Ii Will). III. C. t«.