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weit niedriger seyn dürfen, als man gewöhnlich glaubt. Nacheiner Begleichung sämmtlichcr Kosten der Verarbeitung einesPfundes der besten gezwirnten Seide zur Verfertigung von16 Uard Gros-dc-Naplcs in Lyon und in London, diebeiderseitigen Zölle ganz bei Seite gelassen, und in der weitemVoraussetzung, daß in beiden Fallen italienische gezwirnteSeide verarbeitet wird, geben die Fabrikationskosten nur einenUnterschied von 5 S. 6 D. zu Gunsten der französischen Sci-denmanusactur, wovon 4 S. 8 D. auf die höheren Löhne inLondon und 7 D. aus die hdhern Färbckosten treffen, sonachzusammen nicht mehr als 14'/, Procent.
Die Einfuhrzölle aus unverarbeitete Seide betragen ge-genwärtig :
Für Rohseide das Pfund . . —S. 1 D.Gezwirnte ungefärbte Seide.
— Einfache . . . . i g
— Tram-Seide. . . . 2
— Organsin-Seide . . . 3 — 6 —Gefärbte Seide.
— Einfache und Tram-Seide . 2
Organsin-Seide . . . 5 — 2 —
Bei der Verzollung der Seide werden Pollette auf Rückerstat-tung ausgestellt, welche transferabel und bei der Ausfuhr vonSeidenwaarcn an den Inhaber zahlbar sind.
Die Rückzölle betragen:
für das Pfund ganz seidene Waare 3 S. 6 D.— — halbseidene — 1 — 6 —
Die seit der neuern Gesetzgebung über die Seidenmanu-faciur bezahlten Rückzölle betrage» jährlich zwischen 36 —
45,000 Pf. St. —
h. 48.
Die Seidenweberei in England hat sich mehr als andereManufacturzwcige des Webstuhls hinsichtlich der Betriebsweisein ihrem ursprünglichen Zustand erhalten. Mit wenigen Aus-nahmen größerer Manufakturen wird sie von einzelnen selbst«