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Großbritanniens Gesetzgebung über Gewerbe, Handel und innere Communicationsmittel : mit mehreren Tabellen
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dcr Theorien der Schriftsteller und der in England seit frühenZeiten mit so großer Eifersucht bewachten Freiheit der Personund des Eigcnthums, zeigt uns die Verwaltuugsgcschichte diesesLandes seit vielen Jahrhunderten, von des Königs Richard Lo-wcnhcrz Eupimlu placütovnm Louonao (1197), welches imIgCap. die Breite der Tücher und Anweisungen über den Han-del mit rvthen und schwarzen Tüchern vorschreibt, und denElleumesscrn Eduards III *) bis auf unsere Zeit vor wenigenJahrzehnten, eine ununterbrochene Reihe von Verordnungen,welche Begünstigungen, Vorschriften und Beschränkungenin den verschiedenen Zweigen der innern Betriebsamkeit zumGegenstände hatten. In altern Zeiten waren es vorzüglich undfast ausschließlich die Wolle und Eisen verarbeitenden Gewerbeauf welche sich die Verordnungen erstreckten, indem besondersdie Emporbringrnig dcr Wollcnmanufacturcn in England vonallen Regenten gewissermaßen als Ehrcnpunkt angesehen unddurch die mannichfachstcn Anordnungen versucht wurde; bis imAnfange des 17tcn Jahrhunderts, unter Elisabeths Nachfolger,Jacob I, die besondere Aufmerksamkeit dcr Regierung auch aufdie neucntstandcncn Seidcngewcrbe gelenkt wurde, und aber-mals ein Jahrhundert spater die Verarbeitung des Flachses undHanfes vorzüglich unmittelbar nach dcr Union mit Schottland(1707), woselbst die Leinwandmanufacturcn bereits einen hö-hen? Grad von Vollkommenheit als in England erreicht hattennicht minder zahlreiche Vorschriften auch übcr diesen Zweigveranlasste. Andere Verordnungen hatten die Sicherung dcrauf mehreren dcr bedeutendsten Gcwerbszweige ruhenden inner»Abgaben zum Zweck und unterwarfen dieselben dcßhalb den lästig-

*) Parlarnentsacte von 1528 über die Breite der Tücher und dieErnennung königlicher Ellenmcsser, mit der Weisung, alleTücher, welche die vorgeschriebene Breite nichr hatten, zuconfisciren.

Diese Verordnung und die erwähnten Aemter wurden vonZeit zu Zeit erneuert, und noch im Anfange des i?ten Jahr-hunderts erscheint der Herzog von Richmond mit dem Amteeines Generalellenmessers bekleidet. II.