6.) Geschichte des Löl'nischen Laceiwee 1606.-^1699. gs
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Fernere Schicksale des Chur ^Cölüu'schm Liccntcs sttt 1606.,und was destdalb auf dein ZollCouavcsse1699. vorgekoinin-li..
§. 75-
^da« es i» ixr «im b-rührte« Zeit vsm Iahn i«oS bi» iSz-., da bi-
^ beständig nacheinander Spanische Besatzung zu Rheinberg gewesen (§.6z.) i/--. var Chur-mit derjenigen LicendErhebung für eine Bewandniß gehabt, die.nach dein oben A^a^rch"Ä!-(§.26.) angeführten Angeben der damaligen Jülichischen Staatsschriften v^^ ^ h^
Seiten der Krone Spanien unter dem Namen des Hauses Burgund um uöch'z^mwibldiese Zeit zu Rheinberg geschehen; davon kaun man in Ermangelung Archiva-lischer Nachrichten (Z. 29.) diesseits nichts genaues mit Gewißheit bestimmen. ^ "
Wie sich aber Chur-Cölln zu Rettung ssiner Licent-Gerechtsame genöthigetgesehen, solche einstweilen zu Kaiseröwerth auszuüben; so scheinet gleichwohl,daß Chur-Colln zu Beybehaltung seines Rechtes auch zu Rheinberg seine Zoll-und Licent-Beamten gelassen, die, neben denen nur durch die Kriegs-und Zeit-läufte veranlaßten Spanisch-Burgundischen Austagen , wenigstens von denenSchissen, die nicht zeigen können, daß sie zu Kaiserswerth an Chur-Cölln Zollund Licent bezahlet, noch zu Rheinberg auch den Cöllnischeu Zoll und Licenterheben müssen.
§. 76.
So haben wenigstens Schultheiß, Bürgermeister, Schöffen und Rath der-wie 1) legeres elwStadt Rheinberg unterm 15.Dec. 1640- ein beglaubtesZeugniß ausgestellt:
Daß ihnen " unter Weyland Herrn Hermann Blomendals Zeit feines rcn^.
„Lebens gewesenen Kellners und Zoll-und .lLiceiwmciftcrs Zu Rhein- bestärket.
„berg eigner Handschrift und Unterschrift vor: den Iahren 1596. ?6Tv.„rs?7-, folgcnds von 1610. 1611. 1612. i6ig. 1614. i6is°
„1616. und 1617. sichere Rechnungen von Dero Churfursslichen„Durchlaucht soll - und Ä. icc nt - G c fä ll c n zu R h clnb e r g,
„so aus- als aussährtig gelöset und geladen werden, vorgebracht„sey ; "
And daß " ihnen insgesammt und sonsten männiglich daselbst des obge-„dachten Blomendals Hand nicht allein wohl bekannt, er auch selbige„Rechnungen selbst .eigenhändig geschrieben, sondern sie sich auch„dabey guter maßen zu entsinnen wüßten, daß vielgcdachter Hermann„Blomenthal Namens Dero Hochssgedachten LhurfürMchm„Durchlaucht selbige soll-und Aicent-Verfalle von allen aus-„und eingeladenen, auf - und absährtigen diese Stadt Berg vorbey„paßirenden Gütern, nach AuSweis selbiger Zoll-und Licent-Rcchnungen„ailhier zu Rheinberg die Verwaltung und den Empfang
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