Druckschrift 
Vollständiger Gegen-Beweis, dass der zu Kasierswerth erhobene chur-cöllnische Licent kein Zubehör des Kaiserswerther Zolles sey, auch überhaupt mit der Kaiserswerther Pfandschaft nichts zu thun habe, und folglich auf keine Weise von Chur-Pfalz in Anspruch genommen werden könne
Entstehung
Seite
17
Einzelbild herunterladen
 

Z.) Ursprung des Cöllittsthett ^icctttcs is82. is?6.

unsere arme Land und Leute ebenmaßiger Gestalt, wie an andern Dten,

in gründliches Verderben zubringen, wie dann auch hernach beschehen.,,

(s) Siehe die teutsche Uebersetzung des b-UD. 3'n lssxnn- unter deinTitel : Rcllgions-Gefthrchtc der Coli-usedeu Buehc t. Cölln1764. 8'^o.) rom. 2. Beyl-lXum. XVlt.9^. 8.

§. z6.

So klar es also ist, daß insonderheit mit dem Jahre 1582. das Erzsiift Cölln Uk der

so gut, als das benachbarte Herzogthuni Cleve, das Ungenzach von den nieder.ländischen Unruhen zu empfinden angefangen, und daß übrigens Chur-Cölln eben erhöbe.»' rvorden,so, wie das Haus Cleve, wegen dieser Drangsale den Lieenr als ein oxr^orcli-nsrium Ludückium zur Hand genommen (§.26.), so wenig ist zu zweifeln, daßauch der Anfang dieses Chur-Cöllnifchen LicemeS ungefähr ums Jahr 1582. ge-machtseyn müsse. Und nun darf man nur die erste die beste Land -Charte vom Erz-stifte Cölln oder auch von denen dasselbe umgebenden Herzogtümern, Jülich,

Cleve und Berg zur Hand nehmen, um sich durch den Augenschein zu überzeugen,wie nicht die Stadt Kaiferswerth, sondern die noch weit tiefer den Rhein hin-unter gelegene Stadt Rheinberg, oder, wie sie mit Weglassung der ersten Sylbeauch vielfältig genannt wird, die Stadt Berg, oder Berk den Rhein hinabund also, nach den Niederlanden zu, die letzte Grenz-Sladt des Erzstifts Cöllnausgemacht, die den Rhein berührte, und wie demnach zu Anlegung des Licentesgegen die Niederlande zu kein Orc so schicklich gewesen, als Rheinberg, um so-wohl von allen Schissen, die den Rhein hinauf in des Erzstifts Gebiet kamen,als auch von allen, die den Rhein hinunter dasselbe verliessen, diese Abgabe zuerheben.

§ Z7-

Je beträchtlicher nun die Einnahme gewesen seyn mag, die auf solche Art ^aus Rheinberg sowohl von dortigem Zolle als von dem jetzt neu Hinzugerom-denGcbbsRljcbc-rmcnen Licente zu heben war; je wichtiger war es gleich von Anfang in den Aom-?Ip-rciTruchsessschen Unruhen, welcher von beyden Theilen, der Churfürst Gebhard, jUccnr G-f-Gesichoder das Cöllnische Dom-Capitel, oder der nachherige Churfürst Ernst, ^-1,der Stadt Rheinberg und des dortigen Zolles und Licentes bemächtigen würde-

Dieses macht also begreiflich, wie obgcdachter sb> Iss-zi^ dem Chor-

Bischofe Friedrich, aus dem Herzogliche!, Hause Sachsen-Lauenburg ein sogroßes Verdienst daraus gemacht, daß er gleich anfangs am sten Jan. 158g. is8g°zum Vortheile des Dom-Capitels eine zu Rheinberg vorräthige SummeGeldes weggenommen, indem erCib>. 2. 930.2^. schreibt.-"llluiU-illimuz l)uxLaxoniec 6c UzuonburniX, kn^-wus, Cdorispllcopuz leXclAiic lVkoroopo-litZN-c Colonionlls, gui in »e^oimenuis l'oucdlölliolum consiibu^i, dsllo»ersnclo, 6c ^rclnopilcopacu rompooe InreoroAni gclminilUanclo, lioor^uvenis säkluc, rsneam lauclein poomoruir, uc nulla uinguzm c>blcno3mozeam lic oklivio I? cum inrelloxillbr, 720//

^ c elks, Xr-

cdicpilcopo brevi roposesonwoLian-; »ilumris aliguoc 53muli8,ec> cum tumma

celei'imre conronäic, 6c ex auäkoriwie Cspiruli oninem pecunizm lecum 3u-

kerens, communi Cschculi seosrio ßub>ÜAnsvir." Wobey der Gelchichtjehreiber

die Anmerkung macht : " blulrum koo lAedstgrcli caukäm recaräsvir.

e Und