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Vollständiger Gegen-Beweis, dass der zu Kasierswerth erhobene chur-cöllnische Licent kein Zubehör des Kaiserswerther Zolles sey, auch überhaupt mit der Kaiserswerther Pfandschaft nichts zu thun habe, und folglich auf keine Weise von Chur-Pfalz in Anspruch genommen werden könne
Entstehung
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Zs82. bald Holländer bald Spanier sich eines zum Erzstifte gehörigen Ortes nach demandern bemächtigten. Und da von allem dem das Ende bey weitem nicht zu über-sehen war; so hatte gewiß Chur-Cölln so sehr als irgend das benachbarte HausZülich, Eleve und Berg schon damals Ursache, den Lieent als ein Rewrsions-und Entschäöigungs-Mittel wider diese niederländische Drangsalen zur Hand zunehmen.

§.

Wien ans cmcm Zum Zeugniß über diese, von den Niederlanden aus, dem Erjstiste Cölln zu»^chrAwi^r.' gcstosscne Drangsale darfman sich vorerst nur auf den bekannten Geschichtschreiberder Cöllnisch- Truchsessischen Unruhen beziehen, nehmlich IvtlicMV ab h-ziuw ^Fc//o C0/0722M/'(ox estir. ^rnolcli blcsuovn, Cc>Ic>n. 162.0. Zvo.) der 1.) -Va. i;8z. bi>. 2. pgA. 2.60. den Schiffer nahmhaft inacht, lOuncum XV^c^c.'!,czui grics stiennium (also schon IM Zahre Is8l.) ciusz

8cacu8 LelZici voc-rnr, sei impestieuclum, ns rnistws-oeAii, c^ul

irr chrilium milrubamur, uchiccuem Ulienum, s.clvor5c> stomine stibvoxersr,und der 2.) a. isL2. Ich. l. PZZ. erzehit, wie der Churfürst Gebhard zurUrsache seiner damaligen Werbung angeführet habe : " Csnüim l?.rn^-um cc>-xiarnm esto nonalism, cznam ur ch« OicLoostz, czus) gst

-sweclV2c> M/ilte impowstancur, munirer arguc: tlechnäeret; MV,2^ erziurFiboi- brevi ///nm. regicu voro HÄM /«'wM 02r,^i?//ö öcmecuonstum

tlc, nist storuin rastn stastoarur, plurz munimcncs paullsstm periolilacurz."

§- z?-

und I>) aus einem In dem Ausschreiben, das hernach der Churfürst Gebhard selbst unterm rotenA"ew'/nvo>/" März 158Z. ergehen lassen , gibt derselbe von allem dem noch ausführlichere Nach-Marz I5«;.echcltel richt in folgenden Ausdrücken :

158Z. Und ist an dem, so viel unser bestelltes Kriegsvolk anlanget, welches

gleichwohl in geringer Anzahl, daß bey seyn- nährenden geschwin-den kauften , sonderlich aber des niederländischen Ixriegswcscns,und von beyden streitigen Partheyen an denen mit unserm Erzstifte an-grenzenden Oertern angestellten gefährlichen Gewalts-Uebungen, wirvermöge tragenden Amts vor guter Zeit eine Nothdurft erachtet haben,dahin zu trachten, daß unsers Erzsiifts, und desselbigen zugehörigeStädte und Häuser gegen besorgten, und auch zum Theil bedrohetenUeberfall versichert seyn möchten, wie auch derowegen uns sowohl vonunserm Dom-Capitel als auch andern Gutherzigen deshalb vor etlichenMonathen Warnung zugekommen und Erinnerung geschehen, der be-vorsiehenden Gefahr wohl in Acht zu haben, und hierin die Gebühr zuverordnen.

Als nun solches beschehen,und wir uns aller möglichen und schuldigen Vor-sichtigkeit gebraucht, hat sich folgends zugetragen, daß sowohl dieGraaris chen, als auck) die Spastischen an zwey Drccu in unsermckörzsrrfr niic Gewalt cingefallen, lind nehmlleh das Car-s Dcdc,und unser DorfZssmu samt dem Schlosse daselbsten zu ihrem Vor-theil eingenommen , auch daneben zu besorgen gewcst, daß sie sich unter-gehen würden, ihren Fuß noch weiter in unser Erzstift zu setzen, und

unsere