ZW
In den höheren Lehranstalten wurden unterrichtet:
Knaben Mädchen Summa
in den Schulen städtischer Inspektion 3,385 2,108 5,-193
l>, in den Schulen unter Aufsicht des Königlichen
Schul-Collegii 1,780 598 2,378
Summa .... 5,105 2,790 7,871
Es erhielten also Unterricht:
in den höheren Lehranstalten 7,871
in den Elementar- und Mittel-Schulen 28,525
Summa .... 30,395
wonach etwa ^ der Schulkinder einen über den Elementar-Unterricht hinausgehendenhöheren Unterricht erhalten.
Anlage zu 9. Seite 2!>a.
u e b e r s i ch t
der
für Schüler der städtischen höheren Lehranstalten nnd für Studirende fun-dirten Stipendien und milden Stiftungen.
I. Berlinisches Gymnasium,k. Unterstützungen für Schüler.
Rthlr Sgr,
1) Die Streitsche Stiftung zahlt zur Unterhaltung derWohn-Communität für 10—12 Schüler, welche dort freie Woh-nung, Heizung und Erleuchtung haben, incl- der Besoldung der
Aerzte:c., jährlich circa 000 Rthlr.
Ferner zur Unterhaltung eines täglichen Mittags-
Freitisches für 24 Schüler und Abendtischgelder . 1,825 -für Schüler-Prämien >00
2,525 — —
2) Aus der Gymnasial-Communitäts-Kasse werdengezahlt:
MittagStisch für 8 Schüler 488 Rthlr.
Abendtischgelder 150 -
044
3) Schradersches Legat. Nach dem Testament des As-sessors Schräder vom Jahre 1744 werden die Zinsen von400 Rthlrn. an die Mitglieder der Wohn-Communität vertheilt
mit jährlich 20
4) Andräsches Legat. Nach der Schenkings-Urkunde desKaufmanns Jak. Christ. Andrä von 1707 werden die Zinsen
von 1,000 Rthlrn. Gold sjetzt 1,275 Rthlr. in Staatsschuld sch.)
Untn, ... 3,189