1831 bis 1833 gcstattetcn financielle Verhältnisse der Commune ein Vvrschrcitenin dieser Angelegenheit nicht; indessen wurde doch der Bau eines Armen-Schulhau-ses für den 8tcn Schulbezirk vorbereitet.
1834 wurde die 8te Communal - Armenschulc in dem neuerbautcn Schulhausc,Linienstraße Nr. 162., mit 4 Klassen eröffnet.
1835 die 10te Communal-Armen-Knabenschule mit 2 Klassen in dem gemiete-ten L okale, Alexanderstraße Nr. 53., eingerichtet, auch die früher Elsnerschc Paro-chialschule, Wilhelmsstraße Nr. 2., von der Commune übernommen und für ihre Rech-nung verwaltet, bis diese Schule in die erweiterte 5te Communal-Armcnschule auf-genommen wurde.
1836 wurde die 14te Communal - Armenschule, in der Kesselstraße, durch Auf-setzung eines neuen Stockwerks um 4 Klassen erweitert;
desgleichen die 13te Communal-Armenschule, Jnvalidcnstraße Nr. 5., mit 2 neuen,durch Ausmiethung des einen Hauptlehrers gewonnenen Klassen versehen; ebenso
1837 der 5ten Communal-Armenschule in einem Seitengebäude 6 neue Klassen ge-geben, und
die bisherige Johowsche Schule nach dem Ableben des Schnlvorstchers Johowvon der Commune übernommen, und als IVte Communal-Armen-Mädchenschule, zu2 Klassen, in einem gcmictheten Lokale, in der Neuen Königsstraße Nr. 63. und 64.,eingerichtet.
1838 wurde:
z. die 6te Communal-Armenschule von 8 Klassen in dem neuerbauten großenSchulhause, in der Großen Georgen-Kirchgasse Nr. 1. »., eröffnet;
K. die bisher Wegcnersche Privatschule von der Commune übernommen, undals 4tc Communal-Armenschule, zu 4 Klassen, in einem gemietheten Lokale,in der Kleinen Frankfurterstraße Nr. 7., eingerichtet (1840 wieder einge-gangen);
c. die bis dahin mit der Privatschule des Schulvorstehers Hornung verbun-dene erste Nückersche Stiftsschule zu einer normalmäßigen Communal-Armen-Mädchenschule, von 2 Klassen, in dem der Schule zugehörigen, neuausgebauten Hause, Lindenstraße Nr. 67., eingerichtet, und
ä. in der 13ten Communal-Armenschule eine 3te Mädchenklasse, als die 7teKlasse der Schule, errichtet.
1839 wurde:
das ursprünglich für die Luisenstädtische Stadtschule erbaute Schulhaus in derSebastiansstraße vorläufig zum Schullokal für die bisher in dem Hause Schä-fergasse Nr. 21. miethsweise untergebrachte 7te Communal-Armcnschule be-stimmt und diese dadurch um 4 Klassen erweitert;
b. die 8te Communal-Armenschule, Linienstraße Nr. 162., durch Aussetzung eines3ten Stockwerks ebenfalls um 4 Klassen vergrößert, und
c. die 3te Communal-Armenschule in dem neuerbautcn großen Schulhause, in derGroßen Frankfurterstraße Nr. 22., mit 8 Klaffen eröffnet.
Es bestehen demnach jetzt 12 normalmäßig eingerichtete Communal-Armenschule»,in welchen in 73 Klassen 5,944 Armenkinder einen geregelten Tages-Schulunterricht,und 1,130 Kinder Nachhülfe-Schulunterricht erhalten.
Diese 12 Schulen waren ult. Dezember 1840:
1) die 3te Communal-Armenschule, Große Frankfurterstr. Nr. 22, . . mit 8 Klassen
2) die 5te - - Lindenstr. Nr. 7 - 8
Uebertrag . . >6 Klassen