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Bericht über die Verwaltung der Stadt Berlin in den Jahren 1829 bis incl. 1840
Entstehung
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der Magistrat im Vorwcrköhause eine Stube zur Benutzung bei vorkommenden Ge-schäften rescrvirt.

Im Dorfe sind jetzt noch vorhanden, außer dem Vorwerke,

14 Bauergütcr,

13 Kossätcngüter,

4 Nebcnhäuser zu dem Vorwerk und zu den Bauer- und Kossätcngütcrn,17 Biidncrstcllcn, und1 Müller-Grundstück.

In Fricdrichsberg und daran angrenzend sind vorhanden:das Grundstück des Erbpächters des Kirchcnlandcs,

1 Knochenmühle,

1 Mahlmühlc,

2 Gasthöfe,

16 Büdncrstellcn, und

3 Tagelöhncrhäuscr, zum Vorwerke gehörig;und im Kiez:

8 Colonistcn-Etablissements.

Der Bcgräbnißplatz ist in neuerer Zeit außerhalb des Dorfes angelegt.

Außer der vorgebuchten Erbpacht von 600 Rthlrn., betragen die Kämmcrci-Ein-nahmen nach dem Etat pro 1840 jährlich, nach dem Martini-Marktpreise:

18 Wspl. 10 Schffl. Roggen,

0 - 0 - kleine Gerste,0 . 16 - Hafer,

(nach der Fraction gerechnet) zu 700 Rthlr. Sgr. Pf.

an Dienstgeld und verschiedenen Geldprästationcn . . 313 - 3 . 4 -an herrschaftlichem ZinS für 10 Schffl. Roggen und

2 Schffl. 4 Mtz. Gerste, durchschnittlich 13 - 27 . 6 -

an Schutzgeld l0 - -

Summa. . 1,929 Rthlr. Sgr. 10 Pf.

Die gewöhnlichen Ausgaben betragen jährlich circa 12 Rthlr.

Im Dorfe sind befindlich: eine Kirche, ein Schulhaus mit der Wohnung für denKüster und einer zweiten Lehrerwohnung, auch ein Spritzenhaus mit einer fahrbarenSpritze.

In den Jahren 1816 bis 1819 ist ein Theil des Kirchthurms umgebaut und dieKirche reparirt.

Zu den Pfarrbautcn in Friedrichsfeldc, woselbst der Prediger für Lichtenbergwohnt, zahlt der Magistrat, als Patron von Lichtenberg, f Patronats-Beitrages.

In den Jahren 1838 und 1840 sind mehrere Grundstücke abgebrannt, die jetztgroßenteils retablirt sind.

Auch hier wird die Sicherheit-Polizei vom Königl. Polizei-Präsidio und die Ge-richtsbarkeit vom Königl. Landgericht in Berlin verwaltet.

ck. Vom Dorfe Stralau.

Dasselbe ist ein sehr altes Fischerdorf, ^ Meile von Berlin, wendischen Ursprun-ges, und besaßen es die Magisträte beider Städte Berlin und Cölln in Gemeinschaft.Bei der Theilung dieser beiden Städte erhielt Berlin dies Dorf, und wurde dasselbedem Stadtverordneten Hans Müller für 900 Rthlr. wicdcrkäuflich verkauft, imJahre 1381 aber, auf Zureden des Magistrats, dem es dazu an Mitteln fehlte, von