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Es besteht hiernach die Anstalt, welche nach dem ersten Plane für 30 Benefi-ciatinncn eingerichtet werden sollte, jetzt aber für 0V eingerichtet ist, aus einem Gebäude,128 / lang, 41 ^ tief, 3 Etagen hoch, mit einem Vorbau an der Hinterfronte, 2 Keller-wohnungen, einem Saal und 64 Stuben, und aus 2 Nebengebäuden und einem Hos-und Gartcnraum, der von einer Mauer eingeschlossen ist.
Hierbei wird noch nachrichtlich bemerkt, daß die Commune auch zu dem aufKosten des Stadtraths Hollmann erbauten Leichcnhause auf dem Begräbnißplatzeder Jerusalems-Gemeine, vor dem Halleschen Thore, die unentgcldliche Verabfolgungvon Kalk und Kalksteinen bewilligt hat.
S ch l u sj b e m e r k » n g.
Wenn gleich dieser Bericht bei feiner möglichst gedrängten Kürze keine Motivefür die Art der Verwaltung enthalten kann, so wird der Inhalt desselben doch ergeben:daß die Communal-Behörden seit dem Bestehen der Städte-Ordnung bemühtwaren, diejenigen Gebäude zu verkaufen, die nicht zu Communal-Zweckenerforderlich find; weil nach allen Erfahrungen für die Commune es nicht vor-teilhaft ist, solche Gebäude beizubehalten, die nur zu Vermiethungen genutztwerden, daß sie dagegen stets mit bedeutendem Kosten-Aufwände dafür Sorgegetragen hat, die zu Communal-Zwecken, und besonders für die städtischenWohlthätigkeits- und Schul-Anstalten erforderlichen Gebäude nach Möglich-keit zu verbessern, zu erweitern, und hierzu sogar viele Grundstücke anzukau-fen und Neubauten darauf vorzunehmen.