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Bericht über die Verwaltung der Stadt Berlin in den Jahren 1829 bis incl. 1840
Entstehung
Seite
87
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Zur Unterhaltung

u6 87. der 4 hölzernen Brücken in der Heidestraße und der Fennstraßc, so wie

88. zur Unterhaltung der Wege auf dem Wcdding, ist die Commune inso-fern verpflichtet, als die Adjacenten und Andere nicht dazu verpflichtet sind.

46 89. Die Brücke über den Feldgraben bei Rummelsburg ist mit massivenWangen und einer Holzbedeckung aufgeführt.

46 99. Die Brücke über den Rathsgraben, in der Borhagcnschen Heide, istvon Holz erbaut.

46 91. Die Straße in der jetzt abgeholzten Borhagcnschen Heide:ist im Jahre 1838 neu regulirt und bepflanzt.

92. Die Gebäude des Lehnschulzengutcs in Rüdersdorf werden jetzt vomInspektor der Forst- und Oecvnomie-Deputation bewohnt.

46 93. Das vormalige Ehrhardt'sche Haus, und

94. das vormalige Schönebeck'sche Haus,beide in den Nüdersdorfer Hinterbergen belegen, sind vorzüglich wegen der dazu ge-hörigen Gärten, zur Gewinnung von Ablagen, gekauft, und sind die Wohnungen anKalkbruchS-Arbeiter vermiethet.

46 95. Die 3 Familienhäuser in Schulzenshöhe sind in den Jahren 1819 und1820 auf ursprünglich Taßdorfschem Grund und Boden, zu Wohnungen für Arbeitererbaut und vermiethet.

4d 96. Die 3 Kalkösen und ein Schuppen sind zum besseren Debit des Kalk-bruchs erbaut und verpachtet.

46 97. Das Forsthaus in Woltersdorf ist in den Jahren 1796 und 1797 zurWohnung für den Förster und zum Geschäfts-Lokal erbaut.

46 98. Die Gebäude des vormals Palm'schen Kossätengutes, welches imJahre 1827 für 775 Nthlr. incl. Jnventarium, wofür 197 Nthlr. eingekommen sind,gekauft ist, werden vermiethet.

Im Jahre 1828 sind die Stalle zu Wohnungen eingerichtet, und hat der Bau286 Rthlr. gekostet.

In Betreff der Gebäude und Baulichkeiten u6 92. bis 98., sind in den Jah-ren 1829 bis 1839 keine bedeutende Arbeiten vorgekommen.

46 c.

In Betreff der Baustücke und Gebäude, zu welchen die Commune nur bestimmteQuoten zu bezahlen hat, ist Folgendes zu bemerken:

46 s. Zu den Kosten der Unterhaltung der Brücke über den Landwehrgraben,vor dem Kottbusscr Thore, welche vom Fiscus besorgt wird, bezahlt die Communedie Hälfte, und werden derselben die Anschläge und die Rechnungen zur Genehmi-gung vorgelegt.

46 b. Zu den Kirchenbauten in Nixdorf bezahlt der Magistrat als Patrondie Kosten für Kalk, Steine und Holz, wenn die Kirchenkasse dieselben nicht bestrei-ten kann.

Im Jahre 1826 sind die Chöre erweitert, die Sitze im Schiffe der Kirche in