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Bericht über die Verwaltung der Stadt Berlin in den Jahren 1829 bis incl. 1840
Entstehung
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ES blicken, wegen Armnth der Bewohner, unbcsteuert:

im Jahre 1830 10,108

- - 1840 nur 8,245

also 1,858 weniger,so daß 1880 etwa der 5te, 1840 aber nur der 7te Theil der Quartiere armuths-halber unbestcuert blieb, gewiß ein entschiedener Beweis gesteigerter Wohlhabenheit.

Ein ähnlicher Beweis ergiebt sich aus einem Vergleich der leerstehendenQuartiere: 1880 standen von 51,704 leer. . . 1,540, der 33ste Theil1840 - - 00,714 leer nur 1,443, der 42ste Theilund dem Vergleich des Miethswerths aus den Jahren 1880 und 1840-

Der Miethswcrth der 51,704 Quartiere, in welcher Zahl die crimirtenund steuerfreien mit eingeschlossen sind, betrug im Jahre 1880 4,405,340 Rthlr.

der der 00,714 - - - 1840 5,080,580 - °)mehr also . . . ., 1,584,100 Rthlr.während die Zahl der Wohnungen nur um 17 pCt. gestiegen ist, hat sich derMicthswerth derselben um 35 PCt., also um das Doppelte, erhöhet.

Die Brutto-Einnahme von der

Haussteuer (3s PCt. vom Ertrage der Häuser)

war 1830 127,587 Rthlr.

1840 .... . 170,563 -

also mehr 42,076 Rthlr.

Micthsstener (0Z PCt. vom Mietverträge)

war 1830 253,780 Rthlr.

1840 325,810 -

also meh r 72,030 -zusammen mehr 115,000 Rthlr.

Der zweite Theil des Berichts handelt von den Einquartierungs-Verhält-nissen der Residenz, die sich seit 1830 allmälig günstiger gestellt haben, seitdemmehrere Truppen kasernirt worden sind.

IX. Stadtvoigtei-Verwaltung.

(Beilage I-..)

Dieselbe hak seit dem Jahre 1827 wesentliche Verbessernden erfahren.Durch die Ucberfüllung der Gefängnisse wurde eine Vermehrung derselben eindringendes Bedürfnis. Auf Allerhöchste Bestimmung erfolgte die Verlegung desKriminälgcrichts in das ehemalige Stempelkammer-Gebäude, Molkenmarkt Nr. 3.,

°) Im Jahre I8»i betrug der MiethSwerth der vorhandenen KZ,SSi Quartiere: e,zig,»Z2Rthlr.