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Uebertrag . . . 13,093 Nthlr. 1 Sgr. OPf.Etat oder eine auf die Vergangenheit gestützteFraction nicht als Basis dienen, da zunächstabzuwarten bleibt, wie die Einnahmen sichnach bewirkter vollständiger Verpachtung derLändereien gestalten werden.
Vorläufig kann man indeß annehmen, daßaufkommen werden:von den Cöllnischen-Heidelän-dereien jährlich circa 4,090 Rthlr.
ll. von den Borhagenschcn-Heide-
ländereien 700 -
o. von der Woltersdorfer-Heide 400
3,100 - - - — -zusammen . . . 21,003 Nthlr. 1 Sgr. 8 Pf.
Bei Veranlagung vorstehender Summen sind nur die jährlichen ge-wöhnlichen Einnahmen und Ausgaben gegen einander balancirt, und sind so-nach bezüglichen Ortes die in früheren Jahren eiugekommcnen Erbstandsgelder,Ablösungs-Kapitalien, Kaufgelder für veräußerte Grundstücke w. nicht zur Fractions-Bercchnung gezogen; ebenso sind bei den Ausgaben die Zinsen für in früherenJahren verwendete Betricbs-Kapitalien :c. nicht in Ansatz gebracht.
Hierbei wird im Allgemeinen noch erwähnt, daß Kapitalien aus der Ver-waltung des Kämmerei-Vermögens nicht angesammelt sind, daß vielmehr sämmt-liche hieraus erzielte und aus dem Bericht und dessen Beilage hervorgehendeEinnahmen (und mit diesen der Ertrag der Forsten, die Erbstands-Gelder, Ab-lösungs-Kapitalien, die Kaufgelder für veräußerte Grundstücke w.) zu den laufendenAusgaben und resp. zur Schuldentilgung verwendet worden sind.
Die AbHolzung der Cöllnischen- und Borhagenschen-Heiden ist von den Com-munal-Behörden um deshalb beschlossen worden, weil das Land, urbar gemachtund parcellirt, sich bei weitem vortheilhafter nutzen läßt. Ueberdies schwebtenmehrere tausend Prozesse wegen Holzdicbstahl. Zu Vergnügungs-Ortcn oderSpatziergängen für die Einwohner Berlins eigneten sich jene Heiden aber kcincs-weges; die Borhagcnschc-Heide nicht, weil sie nur aus Kiefernholz bestand, undin einer sandigen und von der Residenz sehr entfernten Gegend lag, die Cölln,sche Heide eben so wenig, weil sie einen feuchten und morastigen Boden hatte,welchen zu Promenaden umzuschaffen ganz unvcrhältnißmäßige Kosten verursachthaben würde. Es sind aber hinter Treptow, welches gegenwärtig durch einenfesten, mit anmuthigen Seitenwegen für Reiter und Fußgänger versehenen, Fahr-weg mit der Vorstadt verbunden wird, circa 40 Morgen Flächcnraum zu Spatzicr-