,Gcist des Ganzen.
§. 28, Erklärung warum Aufsteigen im benetzten Haarröhrchen besser als im unbcnctzten vorsich gehe.
§. 2?. Bei) den Acußcrungen von Activität am Crystallisircn und Capillarisiren wird an derSchwere nichts geändert.
h. zo. Materie des benetzten Haarröhrchens ist ohne Einfluß des Capillarisircns.
tz. zr Unregelmäßigkeit im Capillarisiren bey Tcmperaturgraden, die nahe am Frierpunkte
sind.
H. za. Analogie mit lebender Natur.
§. ??. ?lnalogie ans der Mechanik.
h. Z4. Attractionen lassen sich ja abep beym Crystallisircn und Capillarisiren nicht längnen.Sehr wahr! Allein, daraus folgt nicht, daß jene Attractionen die Ursachen des Crystallisirens undCapillarisircns seycn; es können vielmehr jene Attractionen bloß als Aeußcrungcn eines Streites bc-trachtet werden. In der That ergibt sich aus dieser letzter» Ansicht die schönste Analogie mit amder» Erscheinungen von der Bewegung an, bis zu den Actione» des Geistes hin.
h. z;. Nach unser» Ansichten wird ja aber die Mathematik hie und da aus der Natnrphi-losophie verbannt. Wohl möglich! Ist uns denn aber eine weniger helle Ansicht der ganzen Naturnicht nützlicher als die Ansicht eines einzelnen Sandkorns vom grellsten Lichte beleuchtet? Ucberdicßaber verbannen wir nicht die atomistisch.-mathcmatische Methode aus der Naturphilosophie; nur sei)uns nebenher gestattet, die Natur nicht bloß dieser einseitigen und steifen Ansicht zu unterwerfe»,sondern sie zugleich auch vom letzten Sonnenstäubchen an bis zu unserm Geiste hin, im Gewändedes Lebens zu erblicken, und solchermaßen das Gcsctzsystcm der Natur von zwcy entgegengesetzten Polenaus zu durchwandern.
§. z6. Auatomismus und Plastieismus auch am Jmponderabeln.
§. z/. Lichte»bergsche Figuren w, Gestalt des Schnees :c.h. Z8. Farbcngruppirungen am spsolwuui solars; Temperatursgruppirung daselbst»H. zy. Durchsichtig. Undurchsichtig. Einfalls- und Brechungswinkel.
H. 40. Beyspiclwcise Erläuterung , wie über Natur philosophirt werden solle. Die Gesetzeder Erscheinungen sind ohne vorgefaßte Meinung im schlichten Sinuc des Forschenden mit kindlicherUnbefangenheit aufzufassen, und an diesen Gesetzen mögen sich dann Verstand und Phantasie freyund ungezwungen üben; Verirrungen sind hier für die ganze Lehre nicht gefahrlich; da wir nie inunfern ferner» Forschungen von idealen Resultaten ausgehen, sondern immer nur von den Erscheinun-gen selbst. Die Gesetze der Erscheinungen sind die Quelle, woraus wir den Geist der Natur auszu-legen uns bemühen, ohne unsere Auslegungen als ausgemachte Wahrheiten zu betrachten. Warumbemühen wir uns aber dann, den Geist der Natur auszulegen? Weil hierin ein Zweck unserer Exi-stenz liegt, weil in jenen ttebungen unser Geist seine höchste Bildung erreicht, und die Wahrheit ausder reinsten Quelle zu schöpfen lernt, aber auch nur lernt.
H. 41. Sogenannte doppelte Strahlenbrechung nur erwähnt; das weitere davon im ArtikelI m p 0 n d c r a b i l i s m u s.