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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
Entstehung
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zu dem individuellen Hervortreten wird unterdrückt, und alle künftigen Aeußerungen andem organischen Ganzen tragen daö Gepräge der Passivität, erscheinen als ein ani Aller-gischen Gefesseltes. Ueberwiudcc hingegen die innere Selbstchätigkeit, gleichsam im Zu-stande einer vitalen, geistigen, durch das Selbstgefühl einer höhern Würde entsprunge-nen Epsiase, das, auf daö Organische mit roher wilder Kraft Emstürmende; vermagjenes, mit planmäßiger Energie dieses mit Verachtung von sich zu weisen, ja wohlgar dessen ursprüngliche regellose Kraftäußerung zu seinen eigenen Zwecken zu verwenden;so hat es sich ans jene Höhe geschwungen, von welcher aus es der übrigen Narur Gesehevorzuschreiben im Stande ist, welchen: gemäß dann die organischen Aeußerungen intensivund eptensiv den höchsten Grad von Spontaneität annehmen. Das LooS der organischenEntwicklung somatisch und geistig beleuchtet, bezieht sich also entweder auf ein träges in-sipidcö Fortschleppen innerhalb der Grenzen der Mittelmäßigkeit, oder auf Unterliegen imKampfe, oder endlich aus den Sieg in demselben, und die hieraus eroberte Oberherrschaftüber die Natur.

H. Z49. Unaufhörlich von dem Nochcgcfühl anderer Völker verfolgt, wurden Stondhoftigkeilund Tapferkeit den Römern zur ersten Nothweudigkcit; dies ging so weit, daß jene Tugenden bcy die/fem Volke von der Selbstliebe, von der Anhänglichkeit an Familie und Vaterland, kurz von Alledem,das dem Menschen das Liebste und Heiligste ist, nicht mehr getrennt blieben , sondern sich mit diesem aufdas Innigste verschmolzen (S. 8.)»

So tritt denn der Begriff von Tugend und Moralität aus dem Drange und derCombiuation der äußern Umstände hervor; allein immer nur als eine einzelne Modisication,die aus einem allgemein auerkannten und innig gefühlten Ideale entspringt.

Analogie. Der Baum treibt Aeste nach allen Seiten hin weit außer sich hinausoder er treibt bloß einen schlanken kräftigen Schaft in die Höhe mir kärglicher Ausbreitungvoil Seitenästen, je nachdem er ganz frey, oder im dichten Forste sich entwickelt. Dorterscheint die vegetative Accion in ihrer höchsten Vielseitigkeit unter der mannigfaltigstenFülle der Ausbildung, mit dem schärfsten Gepräge der Individualität und Selbstbestim-mung; hier hingegen concentrirt sich jene Aetion einseitig nach einer Richtung hin, undzwar dahin, wo die Aeußerung des Einzelnen mit dem Bestehen des Ganzen (aller Ein-zelnen) vereinbarlich ist; ja noch mehr, wo daö Ganze gleichsam als e i n e einzige Pstanzemit riesenmäßigen 'Arsten erscheint.

H. z;o. Hätten die Römer sich in kurzer Zeit oller umliegenden Städte bcmeistern können, sohätten schon Pyrrhus, die Kollier und Honnibol ihren Verfoll herbei/gezogen; und jene hätten dos Schie?/sol bevnohe oller Stoaten erlitten, nämlich zu schnell von der Armuth zun, Reickthume/und von do zumSittenverderbnisse zu schreiten. Allein dos unaufhörlich mit Schwierigkeiten kämpfende' Rom, weichesseine innere Kraft nur fühlen ließ, unvermögend sich auszubreiten, übte sich in ??i:rm gedrängten Wir/kungekrcisc in Tugenden, welche einst der Welt sich so schrecklich verkünden sollten (S. 9.). Corthogo,