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der Elektrizität wieder hergestellt, alle elektrische Flüssigkeit, welche den Tag über aufge-stiegen war, kömmt als» zu dein Erdboden zurück.
7.) Dicß scheint darauf hinzudeuten, daß sich in der Atmosphäre, wahrend die Son-nenstrahlen durch ste hindurchdringen, elektrische Flüssigkeit bildet.
Höchst wahrscheinlich, sagt I)s Ima, ist das Licht, bey dessen Vermehrung die Lufte-lektrizität zunimmt, ein Bestandtheil der elektrischen Flüssigkeit; die elektrische Flüssigkeit mußalso auf dem Erdkreise durch irgend eine Operation der Natur hervorgerufen oder zusam-mengesetzt werden, und die Sonnenstrahlen müssen in der Atmosphäre diejenigen Körperantreffen, mit denen verbunden sie die neue Menge elektrischer Flüssigkeit bilden, welchewir dann entstehen sehen. Das Sonnenlicht erleidet bcym Durchgehen durch die NiedernLuftschichten eine Veränderung. Der Intensität seiner Wirkung nimmt nämlich da ab.
Das Folgende enthalt in kurzem eine Theorie der Meteorologie von öle Iwie.
1.) Während die Sonnenstrahlen durch die Atmosphäre hindurch gehen, wird derWafferdampf, der beständig in ihr durch Verdünstung ansteigt, durch Verbindung mit derelektrischen Flüssigkeit, welche sich zu gleicher Zeit in der Atmosphäre bildet, in atmosphä-rische Luft verwandelt. Daß elektrische Materie in der Luft gebildet werde, will Sanssnrc:erwiesen haben.
2.) Bey heiterer Witterung sieht man bey Sonnenuntergang den Thau erscheinen.Dann hört nämlich die Bildung der elektrischen Flüssigkeit in der Atmosphäre auf; derMasserdampf, welcher aufzusteigen fortfährt, verändert daher seine Natur nicht, und daseine Menge zunimmt, während die Wärme nach dem Untergang der Sonne schnell ab-nimmt, sieht man den Wafferdampf sich auf den Wiesen als Nebel condcnstren, wie dasbesonders im Herbste der Fall ist.
z.) Der Rücktritt der atmosphärischen Luft in den Zustand des Wasserdampfes, wo-durch Wolken und darauf Regen entstehe, wird durch das Aufsteigen einer feinen elasti-schen Flüssigkeit bewirkt. Die Theilchcn des Wasserdampfts, welche statt der Lufttheilchenin irgend einer Luftschichte zum Vorschein kommen, schlagen sich, wenn ihrer zu viel wer-den, als daß sie in dem Räume, den sie annehmen, bestehen können, zuerst in Bläschen-gestalt nieder, in welcher sie die Wolken bilden. Dauert dann die Zersetzung der Luft inderselben Schicht noch einige Zeit lang fort, so verwandeln sich diese Bläschen in Tropfen,und es entsteht Regen.
4.) Die absolute Menge der Atmosphäre verändert sich beständig. Wenn das schöneWetter in einem sehr ausgedehnten Landstriche lange Zeit über gedauert hat, so nimmtdie absolute Menge der Luft in der Atmosphäre zu, weil der ansteigende Wasserdampfsichdes Tageö über immer fort in Luft verwandelt. Das Barometer sieigt selbst in Gegendendie in einer Entfernung liegen, und wo es regnet. Hingegen nimmt bey anhaltendem Re-