§. 2ZÜ. Die Erfahrung lehrt Folgendes: Wenn ( bey übrigens gleicher Beschaffen-heit zw.yer Korper) die Lumifieation von dein einen, dem andern mitgerheilt wird, das;die Fortleitung der Lumifieation in jenem Körper, welcher von andern lumisizirt wurde,»ach einer Linie geht, welche entweder in die ursprüngliche Leitungslinie dak fällt, oderdie sich mehr gegen den Perpendikel alck neigt, oder die sich von diesem Perpendikel hin-wegwendet, je nachdem der lumisizirte Körper gleich dicht, dichter, oder weniger dicht ist,in Vcrgleichung mit dem lumifizirenden Körper. Vergleichen wir diese Erfahrung mitunserer Theorie, beziehen sie nämlich auf den analytischen Auedruck für taug H, so er-gibt sich Folgendes: Wenn der Typus zur Lumifieation, durch den Körper kl im Körperkl geweckt wird, so ist die allgemeine Forlleitung (nach ai. . .., nicht nach nie) imKörper kl entweder gar keine, oder eine aecive, oder eine passive (d. h. der Punkt a imKörper kl, hat zu den nächsten Punkten gar keine Fortleitung, oder er lumisizirt sie, oderer wird durch sie lumisizirt) je nachdem die Mäste kl, mit jener kl verglichen, einen glei-chen, oder einen höher», oder einen geringer» Grad von Materialität behauptet (die Schwereals eine der Materie allgemein zukommende von ihr aus keine Weise zu trennen möglicheEigenschaft, darf bey gleichem Volume verschiedener Körper, als Maaßstab ihrer Materia-lität betrachtet werden.)
Indeß ist nicht bloß der Grad der Materialität allein entscheidend für die Richtungder Fortlemmgslinic der Lumifieation, auch die Natur und Wesenheit des Körpers zeigtsteh hier wirksam; und vorzüglich scheint hier eine Relation zwischen der Richtung jenerLeitungslinie, und der Brennbarkeit des Körpers kl zu bestehe»; folglich auch zwischen derBrennbarkeit des Körpers kl, und zwischen dein Verhältniste, welches statt findet, in jenenBestrebungen, die Lumifieation fortzuleiten, die sich aus den leuchtenden Punkt und auf dieeigene Masse kl beziehen.
H. ZI?. Wenn die Bestrebungen des Punktes a, die Lumifieation in seiner Mäste A.LEOfortzuleiten, nicht bloß den Richtungen nie und ni so wie der Stärkemach, von einan-der abweichen; sondern wenn diese Bestrebungen auch in ihrer Natur und Wesenheit sich von ein-ander unterstheiden, so kann aus dergleichen, nicht bloß quantitativ verschiedenen sondern auchqualitativ verschiedenen aus solchen heterogenen Bestrebungen, nicht eineinziges combinir-tes Bestreben hervorgehen. In diesem Falle wird nicht eive einzige Fortleitungslinie (unterdem Winkel ^ gegen den Perpendikel alck) bestehen können, sondern eö werben mehrere Fortlei-tungslinien zugleich statt finden, und es wird demnach hinter dem Körpers ROD nicht mehrein einzelner Lichtpunkt erscheinen, sondern eine ganze Lichtstäche, welche von ihrer Hetero-genirät, zugleich aber auch von dein Gesetze der Continuität in dem Fortlcitungsstreben(ein Gesetz der Continuität, welches sich aus Quantität und Qualität bezieht) dadurch Kun-de geben wird, daß diese beleuchtete Fläche unter verschiedenen Farben erscheint, welche nicht