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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
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NM des Lichts, wodurch die Erscheinungen der Farben (;. B. am Spectrum solare?) ent-gehen (nach Newron die verschiedentlich gefärbten Strahlen); oder sind cS jene dynann-schen Modisiracionen des Lichtes, wodurch in der Gruppirung jenes Phänomen entsteht,das unter dem Namen der doppelten Strahlenbrechung bekannt ist, welche am vegetativenLeben die verschiedenen Functionen wesentlich in Thätigkeit sehen? Ist es z. B. (wennwir uns »ach der üblichen Weise, welche eine Materialität des Lichts vorausseht, ausdrü-cken), das rothe Licht, welches vorzüglich auf diese, das violette Licht, welches vorzüglichauf jene Function hinwirkt? oder ist es der Strahl der ordentlichen Brechung, welchervorzüglich aus diese, hingegen der Strahl der ausserordentlichen Brechung, welcher vorzüg-lich auf jene Function hinwirkt? .....? Es wäre sehr interessant, comparative Versu-che über diesen Gegenstand anzustellen, wobey alle übrigen Umstände gleichgesetzt würden.

H. 228. Es lasten sich die Erscheinungen des Lichtes auf die mannichfalcigste Weiseerklären. In dieser Hinsicht verdient unter andern Soldner'S Theorie des Lichts erwogenzu werden. Sic bezieht sich wesentlich hierauf:

Wenn einem festen Körper eine gewisse Temperatur gegeben wird, so wird er flüssig;erhöht man die Temperatur, so wird die Flüssigkeit Dampf, oder der Körper wird Luft.Erhöhet man die Temperatur noch mehr, so entsteht ein Phänomen, welches man mitdem Ausdruck bezeichnet: der Körper brennt. Man kann aber hier die Sprache än-dern, und sagen, der Körper wird licht. Man braucht von keinem Lichtsioff zu sprechen,eben so wenig, wie man von einem Dampfstoff u. s. w. spricht.

§. 229. Ich beschließe das hier von den Lichterschcinungcn Gesagte, mit meinerTheorie über dieselben, welche von den bisherigen Ansichten ganzlich abweicht.

Versuch einer mathematischen Entwicklung der Fundamentalgesetzeder Lichterschcinungcn, wobe» diese blos als Resultate gewisserActionen betrachtet werden, und kein Lichtstoff voraus-gesetzt wird.

230. Wir wollen hier versuchen, die Fundamentalerscheinungen beym Vorderleuch-ten und Hinterleuchtcn, nämlich die sogenannte Nesiection und Refraction (Ausdrücke, welchelucht rein aus der Erscheinung abgeleitet sind, sondern die vorgefaßte Ansicht einer Materialitätdes Lichtes, oder eines allgemein verbreiteten Aethers in sich fassen; kurz! Ausdrücke, welchedas Emanations-ober Vibrations-System) voraussetzen) auf eine Weise zu erklären, wel-