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Wir wollen demnach die Erscheinungen der der Warme, weder einem materiellenWänmstoffe zuschreiben, von welchem wir keine unmittelbare Probe des DascynS anzufüh-ren haben; noch wollen wir in den Erscheinungen der Wärme, Bewegungen erblicken, dazwischen diesen beyden Erscheinnngen eine unendliche Kluse liegt. Wofür wollen wir dennalso die Erscheinungen der Wärme ansehen? Ich dächte am Bestell und Kürzesten, fürdas, was sie sind, nämlich als Erscheinungen der Wärme.
Es ist sonderbar, und in der That kann dieß nur Jenen nicht mehr befremden, derdurch erzwungene Lehrmethoden, durch Aneignung fixer Schul-Jdcen, jene Unbefangenheitdes Geistes verloren hat, womit wir, als achte Kinder der Natur, ohne vorgefaßte Mei-nung in dieselbe blicken sollten; es kann, sage ich, nur jenen nicht befremden, daß dieErscheinungen der Wärme auf einen materielles Stoff, oder auf Bewegungen rcdueirt wer-de«,, indeß doch in der Mechanik, dem cxactesten Theile der Naturphilosophie, die Bewe-gung für das, was sie ist, nämlich für einen gewissen Zustand, worin sich ein Körper be-findet, betrachtet wird. So wird z. B. nicht gesagt: Wenn sich ein Korper d mit derGeschwindigkeit c b wegt, so muß er sich mit einem Bewegungsstosse verbunden abcn,und aus dieser Verbindung des Körpers mit dem Bewegungsstoffe, äußert der Körpereinen gewissen Grad von Bewegung. Auch hat man nie gesagt: Wenn der Körper k,der sich mit der Geschwindigkeit a bewegt, einen gewissen Grad von Bewegung ausübt,so rührt dieß daher, daß die kleinsten Theilchen, durch eine eigene Modisieation der Be-leuchtung, bald an diesem, bald an jenem Orte zu seyn scheinen. Nein! dergleichen Un-sinn ist Niemanden eingefallen. Woher mag dieses wohl rühren? Meines Erachtcns daher:
Die Bewegung, nämlich die fortgesetzte Veränderung des Standpunktes im Räume,ist für uns, die wir Alles nur durch Raum und Zeit zu fassen vermögen, an sich leichtaufzufassen, und läßt sich mehr als jede andere Erscheinung auf eine leichte Weise demCalcul unterwerfen. Es war daher kein Grund vorhanden, den Erscheinungen der Bewe-gung, um sie in bestimmte Regeln zu fassen, andere Erscheinungen zu unterschieben. Ganzanders verhält es sich aber mit den Erscheinungen der Wärme (so wie mit jenen derElektrizität, des LichtS, der Vitalität u. s. w.); hier vermochten wir bloß, die Gesetze derErscheinungen zu beobachten, und haben uns ganz ausser Stande gesetzt, sie n xmicmi zudeduciren, so lange wir mit kindlicher Unbefangenheit diese Erscheinungen als das betrach-ten, wie sie sich uns unmittelbar darstellen.
Dieß konnte nun freylich einen Grund abgeben, daß wir wünschen möchten, esmöchten alle diese Erscheinungen bloße Modisiearionen eines eigenen Stoffes, oder Modist-cationcn von Bewegungen seyn. Allein, ist dieser Wunsch auch ein Grund zur Vermu-thung, daß die Sache sich auch objectiv, in der Wirklichkeit ausserhalb uns selbst fo ver-halte? Es steht sehr zu befürchten, daß wir einem bloßen Phantome nachjagen, und in
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