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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
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tion, in so ferne sie uns bekannt ist. Wir verstehen nämlich unter dem Ausdrucke: che-mische Action eines Körpers, den Inbegriff jener Actionen, die wir an ihm bemer-ken konnten, nachdem wir ihn nach und nach in verschiedene Umstände verseht hatten;nicht aber verstehen wir besten chemische Action im strengsten Sinne genommen (eigentlichein Ideal), so wie in der angewandten Mechanik unter einem elastischen Körper, nicht einvollkommen elastischer Körper verstanden wird.

Was wir schlechthin chemische Action eines Körpers nennen, ist von der che-mischen Action eines Körpers im strengsten Sinne genommen, auch noch in einer andernals in der eben erwähnten Rücksicht entfernt» Die chemische Action eines Körpersbezieht sich nämlich blos auf die einigen Umstände, in denen wir den Körper beobachtenkonnten, zugleich aber auch auf jene wenigen Actionen, die wir zu beobachten im Standewaren, da es sich doch sehr wohl denken läßt, es habe der Körper auch bloß in den be-obachteten Umständen, noch gar manche Action ausgeübt, die wir nicht zu beobachten imStande waren, oder aus die wir bisher noch nicht aufmerksam geworden sind.

Unfern Ansichten gemäß, über die Umstimmung der Typen zur chemischen Action,dürfen wir, ohne uns einer nconsiquenz schuldig zu machen, und als übereinstimmend mitden Erscheinungen, Folgende- hinzusehen:

Wenn zwei) Stoffe, welche, unfern Ansichten gemäß, eine und dieselbe Materie sind,bey denen bloß der Typus zur chemischen Action auf eine verschiedene Weise geweckt ist;wenn diese beyden Stoffe gegen einander in jene Lage treten, daß unter denselben eine wech-selseitige Umstimmung der Typen zur chemischen Action statt finden kann, so ist die Um-stimmung der Typen total harmonisch oder blos partial harmonisch, und es be-sieht daher entweder eine chemische Verbindung im strengsten Sinne desWortsgeno m m e n, oder bloS eine partial chemische Verbindung. Der erste Fall beziehtsich aus ein bloßes Ideal, über dessen Wirklichkeit wir nie zu entscheiden vermögen; crwürde dann eintreten, wenn der Typus zur chemischen Action in beyden Stoffen dergestaltumstimmt würde, daß diese beyden Stoffe, in welch immer einen Zustand verseht, in ihrenActionen durchgehends dergestalt sich harmonisch äußern möchten, daß die jedesmaligen, zugleicher Zeit statt findenden, und zu einerlei) Kategorie gehörenden Actionen, als eine ein-zige Action aufgefaßt werden könnten, so daß die beyden Stoffe, durchgehends, in allenFällen, als ein einziger Stoff erscheinen müßten. Der zwcyte Fall bezieht sich auf etwasWirkliches, das wenigstens für einige Umstände durch Erfahrung und Versuche bestimmtwerden kann. Er tritt dann ein, wenn der Typus zur chemischen Action in beyden Stoffendergestalt umstimmt wird, daß diese beyden Stoffe zwar in manchcrley Zustände versetztrückjichtlich mancherlei) Actionen sich dergestalt harmonisch äußern, daß die dann zu gleicherZeit statt findenden und zu eincriey Kategorie gehörenden Actione«, als eine einzige Accion

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