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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
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Pflanzen, Zoophytcn, Thiccc, ja selbst der Menschen, und zwar bestimmter Völkerstammebeziehen. Ob uns nun gleich in dieser Rücksicht viele einzelne Facta bekannt sind, sozweifle ich, daß wir nach dem gegenwärtigen Zustande unserer Wissenschaften schon imStande seyn sollten, diese bekannten Thatsachen unter allgemeine Gesetze zu bringen;bleibt demnach hier der physischen Geographie, der Naturgeschichte, ja selbst der Ge-schichte noch Vieles zu thun übrig.

Ferners gehören hieher auch die Gesetze, wornach eine große Anzahl von Thierenihren Wohnort periodisch verändern. Viele Thiere bringen Winter und Sommer an derOberfläche der Erde oder im Wasser, in einer und derselben Gegend zu. Andere lebennur in der warmen Jahreszeit über der Erde, verkriechen sich aber für den Winter inHöhlungen, in hohle Baumstämme ....... Noch andere fliehen sogar die Gegend,

die fle während des Sommers bewohnen, um bey eintretender Kälte die ihnen unentbehr-liche höhere Temperatur in andern Klimaten zu suchen, und solchermaßen immer dahin zuziehen, wo die Vegetation in der vollsten Ausübung ihrer Kraft steht; dieß ist der Fallbey Landchieren, bey Vögeln, bey Fischen und überhaupt bey vielen Bewohnern der See.

ck. Mechanismus am Anorganischen, ohne Beziehung auf unfern

Planeten.

§. 127. Nach Newton und Laplace ist die Cohäsion dem Kubus, die Gravitationdem Quadrate der Abstände verkehrt proportional.

§. 128. Die Erscheinungen der Capillarität, gehören zwar hieher, eben sowohl aberauch zum Anatomismus und PlasticiömuS, wo schon hierüber gehandelt wurde.

§. 129. Gleichnamige Elektrizitäten flössen sich ab, ungleichnamige ziehen sich an.

Dasselbe besteht bey Magneten.

§. izo. Die Gesetze der Schallfortpflanzung ") unterliegen noch mancher Berich-tigung. Darf man annehmen, daß die Stärke der Schallfortpflanzung durch verschiedenehomogene feste Körper, im Verhältnisse der Coharenz derselben stehe; daß sie hingegen

O Die Fortpflanzung des Schalls ist eine Aeußcrung des Mechanismus, denn, wir können uns durchunläugbare Versuche überzeugen, daß wir einen Schall nur dann wahrnehmen können, wenn unserGehöroraan mit dem schallenden Körper durch materielle Thcüe ununterbrochen verbunden ist, wcl-che in Vibration gesetzt werden. Nicht so unmittelbar läßt sich die Zogenanute Forlpflanzung desLichts und der Wärme, der Elektrizität, des Magnetismus . . . ., als eine Aeußerung des Mecha-nismus betrachten, indem wir bey diesen Erscheinungen durch unsere Sinne keine in Bewegung ge-setzte Materie wahrzunehmen vermögen, sondern höchstens nur die Bewegung einer fingirten Ma-terie als Hypothese annehmen können. Daher wird in dem gegenwärtigen ArtikU: Mechanis-mus am Anorganischen, wohl der Schallfortpflanzung, nicht aber der Bewegung des Lichts,der Wärme ..... erwähnt.