ven vom übrigen Körper, daß dieses zusammengenommen, die Stufe der ani-malischen Vollkommenheit anzudeuten vermag.
Verhältnismässig dickere Nerven, serners beträchtlicheres Volumen des kleinen Ge-hirns verglichen mir dem großen Gehirn, endlich verhältnismässig dickeres Rückenmark,finden sich bey den übrigen Säugethicren, als beym Menschen.
Bcynahe an jedem Menschen, und nur an Menschen findet sich das sogcnannteSandhänfchen an der Zirbeldrüse.
Bey den eigentlichen O.uadrupeden (nicht Quadrumanen), verlaufen sich die vordemlolck des großen Gehirns mach unten in die sogenannten pn-ooessus mammillares, auswelchen hernach die Gcrnchnervcn des ersten Paars entspringen.
Bey den vierfüßigen Sängethieren besteht unter den Herbivoren und Carnivoren imAllgemeinen folgende Verschiedenheit: bey ersteren sind die vordem oder obern von dencorpmikniZ rzuacki'igmninis größer als die hintern und untern; bey letztem findet dasGcgenthcil statt; serner lst bey ersteren die eminontia canclicans groß und einfach, hin-gegen bey letzteren klein und doppelt.
Das Hirn der Vögel ähnelt im Ganzen jenem der Säugethiere, unterscheidet sichaber vorzüglich durch Folgendes: glättere Oberfläche; semer die tlmlami der Schenervcnliegen nicht innerhalb des großen Gehirns eingeschlosien, sondern srey hinter demselben,und sind meist von kuglichtcr Form (wie bey Amphibien und Fischen); ferner sind diecmpom striata einfarbig; ftrners fehlen manche Theile des Gehirns, als: corpus cal-Issum, die Brücke, der koririx, die Zirbeldrüse, die emmentias mammillaros, n s.w.;ferner hat das OorsImIImn keine Seiten-lodos, (wie überhaupt bey eyerlcgenden Thieren.)
Das Hirn der Amphibien besteht aus fünf rundlichen Parthien (den bcyden Hemi-sphären, den beyden tlmlamis, dem kleinen Gehirn, welches letztere in seinem Innern kei-nen ardor vitas zeigt). Bey Amphibien kleines Gehirn und starkes Rückenmark.
Bey den Fischen füllt das Gehirn bey weitem nicht die Hirnschaale aus, sondernzwischen der clura mawr und xia findet sich eine fettig salzige Feuchtigkeit.
XIII. Sinnwerkzeuge überhaupt.
§. ?ö. Ein Thier kann einen Sinn besitzen, ohne jenes SinneSwcrkzeug zu besitzen,welches dein besagten Sinne am menschlichen Körper entspricht; und umgekehrt. So verrathcn z. B. mehrere Injektcn sehr scharfen Geruch, ohne einen Theil zu besitzen, der alsNase betrachtet werden könnte; andererseits besitzt der Ameisenbär eine Zunge, die (ihremBaue nach) unmöglich als Organ des Geschmacks dienen kann.
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